 Daniel Novakov Auszubildender Bürokaufmann | Bitte stelle Dich kurz vor. Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Wuppertal Langerfeld.
Wie bist Du auf den Wupperverband aufmerksam geworden? Ich bin durch die Lehrstellenbörse der IHK im Internet auf den Wupperverband aufmerksam geworden.
Welche Erwartungen hattest Du vor Ausbildungsbeginn? Wurden sie erfüllt? Eigentlich hatte ich anfangs keine bestimmten Vorstellungen. Ich habe mich größtenteils im Internet über den Wupperverband und den Ausbildungsberuf des Bürokaufmanns an sich informiert. Ich habe gehofft, dass das Betriebsklima stimmt und dass die Kolleg/innen, mit denen ich täglich zu tun haben würde, mich gut in das Unternehmen integrieren. Außerdem habe ich mir gewünscht, dass jederzeit ein Ansprechpartner zur Verfügung steht und ich nicht den „Laufburschen“ spielen muss, d. h. Kaffee kochen und stundenlang am Kopierer stehen. Meine Erwartungen haben sich erfüllt. Ich kann nur positives über meine Zeit hier berichten.
Hast Du immer einen Ansprechpartner? Ja, es ist immer jemand da, den hilft und den ich fragen kann. Selbst, wenn meine Hauptansprechpartnerin mal nicht da ist, gibt es in den Bereichen eine Menge anderer netter Mitarbeiter/innen, die ich um Rat bitten kann.
Wie bist Du beim Wupperverband aufgenommen worden? Herzlichst! Besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin anfangs immer etwas bange, wenn ich neuen Menschen begegne, mit denen ich eine festgelegte Zeit lang klarkommen muss. Doch innerhalb von nicht mal einer Woche war ich mit meinen Kolleg/innen in dem Bereich, in dem ich zurzeit bin SEHR zufrieden. Ich bin gespannt, wie es in anderen Bereichen sein wird.
Wie ist der Kontakt zu den anderen Auszubildenden? Bestens! Wir treffen uns regelmäßig in der Pause, z. B. zum gemeinsamen Mittagessen und um Erfahrungen auszutauschen. Weiterhin haben wir die Möglichkeit, uns mit einem Netzwerk-Programm per Email auszutauschen. Ich denke, wenn Betriebsausflüge stattfinden, lernt man sich noch mehr kennen.
Welche Aufgaben hast Du als erstes bekommen bzw. was hast Du als erstes gelernt? Meine Aufgabe war es, den Prozess kennen zu lernen, der abläuft wenn eine Eingangsrechnung eintrifft, d. h. wie zahlt der Verband seine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gläubiger bzw. wie finanziert sich der Wupperverband überhaupt? Dazu gehören eine ganze Menge Zwischenschritte, die ich während meiner Zeit in der Finanzbuchhaltung lernte. Ein weiteres Thema war die Organisationsstruktur der Finanzbuchhaltung. Auch habe ich Einblicke in das Mahnwesen (nicht-rechtzeitige Zahlung) erhalten.
Hast Du Dich in der ersten Zeit überfordert gefühlt? Anfangs waren es eine Menge Informationen auf einmal, jedoch, nach einigen Wochen konnte ich mir vieles eingeprägt. Für mich war es am schwierigsten, mir all die neuen Namen zu merken. Doch jetzt ist dies kein Problem mehr. Überfordert habe ich mich bis jetzt nicht gefühlt. Es war alles im Rahmen des Machbaren, auch weil Ich mich gerade für die wirtschaftlichen Abläufe eines Betriebs interessiere.
Bist Du mit der Arbeitszeit zufrieden? Natürlich! Besser geht’s gar nicht. Gleitzeit ist heutzutage das Beste, was einem passieren kann. Je eher man kommt, desto früher kann man gehen. Hauptsache, man arbeitet 8,5 Stunden (+ halbe Stunde Pause). Man kann auch variieren: An einem Tag geht man früher, an einem anderen Tag später. Wenn man sich Überstunden erarbeitet und z. B. 9 Std. im Plus ist, kann man sich auch mal einen Tag frei nehmen.
Wie kommst Du morgens zur Arbeit? Morgens bin ich ungefähr 20 Minuten mit dem Bus unterwegs und komme meistens um 7.10 Uhr an.
Was gibt es aus Deiner Sicht ansonsten noch zu berichten? Ich besuche einmal die Woche das Berufskolleg Barmen in Wuppertal. Meine Unterrichtsfächer sind Organisationslehre, Betriebswirtschaftslehre (BWL), Rechnungswesen und Textverarbeitung. Es wird viel am Computer gearbeitet, aber die Grundkenntnisse reichen für den Anfang. Darüber hinaus lernen wir 10-Finger-Blind schreiben - was ich zum Glück schon vorher konnte... Es hat natürlich Vorteile, wenn man Vorkenntnisse hat, man kann es aber ohne jegliche Vorkenntnis ebenso gut schaffen.
(Das Interview wurde von und Marlen Müller (Auszubildende Bürokauffrau) durchgeführt.) |