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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2000
22.12.2000

1. Spatenstich an der Ronsdorfer Talsperre

Sanierung der Staumauer kann beginnen


Wuppertal, 22.12.00

"1. Spatenstich" an der Ronsdorfer Talsperre

Sanierung der Staumauer kann beginnen

Nach langem Warten ist es nun soweit: Der Wupperverband hat die wasserrechtliche Genehmigung der Bezirksregierung Düsseldorf zur Sanierung der Ronsdorfer Talsperre sowie die Bewilligung von Landesmitteln in Höhe von 2,18 Mio. DM erhalten.

Zum Baubeginn trafen sich am Freitag, 22.12.2000, Oberbürgermeister Hans Kremendahl, Peter Alex vom Förderverein Ronsdorfer Talsperre und Wupperverbands-Vorstand Bernd Wille sowie weitere Vertreter der Stadt Wuppertal, des Fördervereins, der Bezirksvertretung, des Wupperverbandes sowie zahlreiche Ronsdorfer Bürger an der Staumauer der Talsperre.

Etwa eineinhalb Jahre nach der Übernahme der Talsperre durch den Wupperverband im April 1999 ist der Beginn der Sanierung ein von Seiten der Beteiligten lang ersehnter Termin an der inzwischen 101 Jahre alten Talsperre.

Gegenwärtig liegt die Stauhöhe an der Ronsdorfer Talsperre bei 6 Metern. Die von der Bezirksregierung in Düsseldorf erteilte wasserrechtliche Genehmigung erlaubt zukünftig eine Stauhöhe von 11 Metern. Um diese Stauhöhe zu ermöglichen, wird die Staumauer mit einer vorgesetzten wasserundurchlässigen Betonschale auf der Staubeckenseite abgedichtet. Außerdem wird die alte Hochwasserentlastung erneuert.

Im Anschluss an den "1. Spatenstich" wird noch im Dezember mit ersten Arbeiten an der Ronsdorfer Talsperre begonnen, und zwar mit dem Abbruch des Überlauftroges der Hochwasserentlastung. Nach erfolgter Ausschreibung und Ausführungsplanung im 1. Halbjahr 2001 können dann die Hauptbauarbeiten erfolgen.

Ihre Ansprechpartner beim Wupperverband:

Stefan Sidon, Telefon: 0202/ 583-322

Jürgen Fries, Telefon: 0202/ 583-331