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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2005
21.09.2005

Die Teichanlage am Bornheimer Bach ist zurückgebaut

Schulen können neu eingerichtete Schulbiostation für naturwissenschaftlichen Unterricht nutzen

Die Schüler und Lehrer der Evangelischen Realschule und der Friedrich-Goetze-Hauptschule Burscheid sind dem Ziel „Lebendiger Unterricht“ einen großen Schritt näher gekommen. Bald können sie u. a. Biologie in der Praxis lernen. Hierzu können sie auch die Schulbiostation an der ehemaligen Teichanlage am Bornheimer Bach nutzen, die in diesen Tagen eingerichtet wurde. Zudem sind die Arbeiten an der Teichanlage, die im Rahmen der Burscheider Umweltwoche im April 2005 begonnen wurden, inzwischen abgeschlossen. Die untere Wasserbehörde hat die Anlage bereits abgenommen.

Am 21.09.2005 stellten die Schulen, die Grundstückseigentümer und der Wupperverband als beteiligte Kooperationspartner die umgebaute Anlage vor. Die Grundstückseigentümer streben nun ein Konzept über die Nutzung für die Schulklassen an. So soll vermieden werden, dass es zu Überschneidungen bei der Nutzung durch Schulklassen kommt. Bereits am 15.09.2005 verständigten sich die Beteiligten auf die Inhalte der weiteren Zusammenarbeit.

Meike Winzler, Projektleiterin des Wupperverbandes, betont den pädagogischen Wert der Schulbiostation: „Ich wünsche mir, dass die Schüler in einem praxisorientierten Unterricht und durch die Arbeiten am Bornheimer Bach ein Verantwortungsbewusstsein für Gewässer und Natur entwickeln“.
Die sei auch notwendig, denn noch immer werde der Bornheimer Bach durch viele Faktoren stark beeinträchtigt und geschädigt, so z.B. durch eine Entsorgung von Altöl in einem Regenwasserkanal.

In den nächsten Wochen werden die Schüler der Realschule und der Hauptschule den Bachabschnitt in Höhe der Teichanlage renaturieren. Nachdem der Fischteich zurückgebaut wurde, können nun Schüler in Zusammenarbeit mit dem Wupperverband Pflegearbeiten ausführen. Zunächst werden die Schüler Knöterich entfernen, Gras mähen und Wildkräuter anpflanzen. Tiere und Pflanzen werden im Biologieunterricht bestimmt.
Eine Kunstgruppe wird diese dann zeichnen und Ausstellungen organisieren.

So ist das Projekt für alle Beteiligten ein Gewinn. Die Schüler lernen anschaulich etwas über Biologie, Gewässerunterhaltung und Berufstätigkeiten beim Wupperverband und die Natur erhält einen natürlichen Bachlauf zurück.

Ansprechpartnerin:
Meike Winzler, Wupperverband, (Telefon: 02193 / 51 18 11)