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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2000
07.08.2000

Neue Broschüre des Wupperverbandes informiert über Talsperrensicherheit

Das Bergische Land ist eine Region, in der Wasser eine elementare Rolle spielt ? nicht zuletzt wegen der zahlreichen Talsperren, die zur Trink- und Brauchwassergewinnung, zum Hochwasserschutz und zur Niedrigwasseraufhöhung in Trockenzeiten errichtet wurden


7.8.00

Neue Broschüre des Wupperverbandes informiert über Talsperrensicherheit

Das Bergische Land ist eine Region, in der Wasser eine elementare Rolle spielt – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Talsperren, die zur Trink- und Brauchwassergewinnung, zum Hochwasserschutz und zur Niedrigwasseraufhöhung in Trockenzeiten errichtet wurden.

Für die Bewohner und Besucher des Bergischen Landes haben die Talsperren noch eine andere Bedeutung, bieten sie doch – sofern es sich nicht um Trinkwassertalsperren handelt – vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Freizeit.

Der Wupperverband bewirtschaftet im Einzugsgebiet der Wupper insgesamt 7 Talsperren, eine Stauanlage und einen Stausee. Die beiden ältesten Talsperren des Verbandes sind die Lingese- und die Ronsdorfer Talsperre (Inbetriebnahme jeweils 1899). Die jüngsten Talsperren sind die Wupper-Talsperre und die Große Dhünn-Talsperre, die 1987 und 1988 in Betrieb genommen wurden.

Als Betreiber der Talsperren ist der Wupperverband für ihre Sicherheit verantwortlich.

Talsperren sind Bauwerke, die wegen des großen Wasserdrucks und der gespeicherten Wassermengen besonders sorgfältig überwacht werden müssen, damit kleinste Unregelmäßigkeiten bereits frühzeitig erkannt werden.

Mit einer neuen Broschüre zum Thema "Talsperrensicherheit" bietet der Wupperverband einen Einblick in die Überwachung seiner Talsperren. Die verschiedenen Fachbereiche, die zum sicheren Betrieb der Talsperren zusammen arbeiten, stellen ihre Aufgaben vor:

Der Talsperrenbetrieb mit den Talsperrenmeistern und ihren Mitarbeitern überwacht die Staudämme und –mauern mit Hilfe verschiedener Mess- und Kontrollsysteme direkt vor Ort. Die so gesammelten Daten werden anschließend von den Mitarbeitern des Bereichs Talsperrenüberwachung erfasst und ausgewertet. Um eventuelle Verformungen, Setzungen und Verschiebungen der Staudämme und –mauern frühzeitig zu erkennen und zu analysieren, führt der Bereich Vermessung des Wupperverbandes regelmäßige Messungen durch. Die Gewässergüte der Talsperren wird vom limnologischen Labor untersucht.

Dass der Wupperverband seine Talsperren sicher betreibt, wird vom Staatlichen Umweltamt (StUA) überprüft. Der Wupperverband legt dem StUA einmal im Jahr den sogenannten Sicherheitsbericht vor, der die gesammelten Messdaten der Talsperren enthält. Außerdem macht das StUA sich jährlich direkt vor Ort ein Bild von den Staudämmen und –mauern im Wupperverbandsgebiet. Bei der Talsperrenschau des StUA werden die Anlagen sozusagen "auf Herz und Nieren" geprüft.

Die Broschüre "Talsperrensicherheit" ist kostenlos und kann bestellt werden beim

Wupperverband, Postfach 20 20 63, 42220 Wuppertal

Tel: 0202 / 583 - 0

Fax: 0202 / 583 - 317

E-Mail: info@wupperverband.de.