23.11.2001
Ab Montag Mäharbeiten im Beyenburger Stausee
Mit einem Mähboot werden die Pflanzen auf einem 35 Meter breiten Streifen von der Fußgängerbrücke bis zur Eisenbahnbrücke gemäht
Nachdem im Oktober die zuständigen Behörden dem Mähen der Wasserpflanzen zugestimmt hatten, kann es jetzt losgehen: Ab Montag, 26. November, rückt eine Spezialfirma im Auftrag des Wupperverbandes der Wasserpest im Stausee Beyenburg zu Leibe. Mit einem Mähboot werden die Pflanzen auf einem 35 Meter breiten Streifen von der Fußgängerbrücke bis zur Eisenbahnbrücke gemäht. Ein bis zwei weitere Boote werden dann das Schnittgut zum Ufer befördern. Die entnommenen Pflanzen werden dann zur Abtrocknung auf der wupperverbandseigenen Wiese zwischengelagert, bevor sie anschließend entsorgt werden. Damit die Wassersportler für eine längere Zeit problemlos paddeln und rudern können, werden die Pflanzen direkt oberhalb der Gewässersohle gekürzt. Diese Maßnahme wird vermutlich ca. 2 Wochen beanspruchen. Das Mähen ist allerdings eine Maßnahme, die die Situation für die auf dem Stausee trainierenden Sportler nur vorübergehend verbessert. Um eine dauerhafte Lösung zu erzielen, hat sich der Wupperverband der verschiedenen Problematiken am Stausee Beyenburg angenommen. Dazu gehören neben dem Wasserpflanzenwuchs vor allem die Sedimentablagerungen. Das "Gesamtkonzept Stausee Beyenburg" ist beim Wupperverband in Zusammenarbeit mit allen Betroffenen in Arbeit. Anfang des nächsten Jahres werden die Konzepte in Bezug auf die Sedimentablagerungen erstellt sein. In das Gesamtkonzept wird darüber hinaus einfließen, inwieweit die Absperreinrichtungen saniert werden müssen und wie eine Fischtreppe am Wehr des Stausees einbezogen werden kann. Bis dahin können sich die Wassersportler nach der jetzigen Mähaktion aber erst einmal wieder an den verbesserten Trainingsbedingungen erfreuen. Ihre Ansprechpartnerin beim Wupperverband: Claudia Brücken, Telefon: 0202/ 583-337
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