| 26.09.2008
807 Euro für die Uelfebad-Brücke
Wupperverband spendet Erlös aus dem Tag der offenen Tür an den Heimat- und Verkehrsverein
Am vergangenen Sonntag, 21. September, öffnete das Klärwerk Radevormwald des Wupperverbandes seine Pforten. Nach rund 10-jähriger Bauzeit wurden die neuen Anlagenteile offiziell in Betrieb genommen. Rund 450 Besucher haben das Klärwerk besichtigt und konnten vor Ort erleben, wie in verschiedenen Stufen aus dem Abwasser wieder sauberes Wasser wird. Durch den Verkauf von Speisen und Getränken kamen bei der Veranstaltung 807,70 Euro zusammen. Dieser Betrag fließt in den Wiederaufbau der Uelfebad-Brücke und kommt somit einem Radevormwalder Wahrzeichen zugute. Am heutigen Freitag überreichte Wolfgang Engels, Abwassermeister des Klärwerks, einen symbolischen Scheck an Ursula Mahler, kommissarische Vorsitzende, und Michael Scholz, Schatzmeister des Heimat- und Verkehrsvereins (HVV).
Der Auftrag für den Bau der Brücke wurde bereits am Montag, 23. September, vergeben, wie der HVV berichtete. Wenn alles wie geplant klappt, kann die Brücke eventuell zu Weihnachten schon fertig sein.
Wupperverband
Der Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht Gewinnorientierung, sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt sowie vertretbare Kosten und maximale Leistung für Mitglieder und BürgerInnen. Der Wupperverband betreibt 12 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen, z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe im Wuppergebiet.
www.wupperverband.de, www.fluggs.de |
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