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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2008
29.04.2008

Wupper-Vorsperre: neue Brücke wird im Sommer errichtet

Genehmigungen liegen vor. Brücke wird im Werk erstellt und anschließend vor Ort montiert.

Dem Wupperverband liegen nun alle erforderlichen Genehmigungen für den Bau der neuen Brücke an der Wupper-Vorsperre in Hückeswagen vor.
Derzeit werden die Einzelteile für die Stahlbrücke im Werk erstellt. Dies wird voraussichtlich 6-8 Wochen dauern. Um Vorarbeiten für die neue Brücke ausführen zu können, wird die alte Holzkonstruktion bereits im Mai entfernt. Die neue Brücke wird in Einzelteilen angeliefert und vor Ort montiert.
Der Wupperverband geht davon aus, dass die neue Brücke im Juni begehbar sein wird.
Die Kosten für diese Baumaßnahme einschließlich der Demontage und Entsorgung der vorhandenen Brücke betragen rund 215.000 Euro.

Rückblick:
Ende November 2006 hatte der Wupperverband die so genannte „Ernst-Müller-Brücke“, Baujahr 1985, aus Sicherheitsgründen gesperrt. Routineuntersuchungen hatten ergeben, dass die Standsicherheit beeinträchtig wird.
Anfang 2007 hatte der Verband einen externen Gutachter mit der Untersuchung des Bauwerks beauftragt. Der Gutachter hatte festgestellt, dass die Tragekonstruktion – die so genannten Bogenbinder – ausgetauscht werden müssen, da sie nicht mehr wirtschaftlich sanierbar sind. Daraufhin hat der Wupperverband eine Variantenuntersuchung durchführen lassen, um zu prüfen, welche Möglichkeiten der Sanierung bestehen. Hierbei wurden verschiedene Bauweisen (Sanierung und Neubau) und auch Baumaterialien (Stahl, Holz etc.) untersucht Diese Überprüfung ergab, dass ein Brückenneubau wirtschaftlicher ist als eine Sanierung.
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Im Juli 2007 war die Ausschreibung erfolgt. Daran hatten sich sieben Bieter mit insgesamt 23 Angeboten beteiligt. Nach Auswertung dieser Angebote hatte der Verband im Oktober den Auftrag zum Bau einer Stahlbrücke erteilt. Das Unternehmen wurde damit beauftragt, eine detaillierte Planung einschließlich geprüfter Statik zu erstellen. Auf der Basis dieser Unterlagen hatte der Verband schließlich die erforderlichen wasserrechtlichen Abbruch- und Baugenehmigungen bei den Behörden eingeholt.

Ihre Ansprechpartnerin:
Inka Zehfuß, Telefon: 0202/ 583-404