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Christian Beckmann

Bürokaufmann

Auszubildender


Christian Beckman
Auszubildender
Bürokaufmann
Bitte stelle Dich kurz vor.
Ich heiße Christian Beckmann, bin 17 Jahre alt, komme aus Schwelm und mache meine Ausbildung beim Wupperverband zum Bürokaufmann.
Ich befinde mich zurzeit im zweiten Ausbildungsjahr und bin momentan in der Stabsstelle „Recht und Veranlagung“.

Wie bist Du auf den Wupperverband aufmerksam geworden?
Durch ein Gespräch bei der Bundesagentur für Arbeit bin ich auf den Wupperverband aufmerksam geworden.
Die Arbeitsagentur hat mir die Internetadresse des Wupperverbandes gegeben. Ich habe mich daraufhin über den Wupperverband informiert und dabei festgestellt, dass der Wupperverband für mich sehr interessant und ansprechend ist. Deswegen habe ich mich beworben.

Welche Erwartungen hattest Du vor Ausbildungsbeginn? Wurden sie erfüllt?
Ich habe mir zu Beginn meiner Ausbildung schon Vorstellungen gemacht, ich hätte allerdings nicht gedacht, dass diese auch erfüllt werden.
Ich hatte zum Beispiel gehofft, dass ich zu Beginn einen „Einführungstag“ bekomme und dass mir während der ersten Zeit jemand zu Seite gestellt wird, bei dem ich mich erkundigen kann und der mir meine Fragen beantwortet. Natürlich hofft man auch, schnell Kontakt zu anderen Auszubildenden zu bekommen.
Zu meiner Überraschung sind alle meine Vorstellungen erfüllt worden, dass heißt ich hatte einen Kollegen, den ich fragen konnte und Kontakt zu den anderen Mitarbeiter/innen habe ich auch schnell gefunden. Alles in allem kann man sagen, dass ich positiv überrascht bin.

Wie bist Du beim Wupperverband aufgenommen worden?
Die Aufnahme bei Wupperverband war sehr nett und positiv.
Ich habe schnell Kontakt zu meinen Mitauszubildenden herstellen können und auch zu meinen anderen Kolleg/innen habe ich schnell Kontakt gefunden. Ich würde vermuten, dass das daran liegt, dass sich alle viel Zeit für mich genommen haben, um mir alles zu zeigen und erklären.

Wie ist der Kontakt zu den anderen Auszubildenden?
Ich habe zu den meisten Auszubildenden ein sehr gutes Verhältnis, zu einigen hat sich sogar eine Freundschaft entwickelt.
Das Schönste ist, dass wir uns alle zusammen treffen, um unsere Mittagspause zu verbringen, dies lässt ein sehr enges und persönliches Verhältnis entstehen.

Hast Du immer einen Ansprechpartner?
Ein Ansprechpartner war immer für mich da, dass heißt entweder war meine Ausbildungsleiterin Ansprechpartnerin oder ehemalige Auszubildende.
Ehemalige Auszubildende, wie zum Beispiel Jan Arzt, haben mir bei Fragen bezüglich der Schule und der Prüfungen zur Seite gestanden, ich hätte nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Des Weiteren hat mir Jessica Reimann bei Fragen bezüglich der Tätigkeiten in meiner jetzigen Abteilung weiter geholfen, weil sie diese Abteilung schon durchlaufen hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich meine Ansprechpartner/innen hatte.

Hast Du Dich in der ersten Zeit überfordert gefühlt?
Nein, überfordert habe ich mich nie gefühlt. Ich denke, das hat damit zu tun, dass alle Kolleg/innen viel Rücksicht auf mich genommen haben.

Hast Du schon schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich kann nicht von mir behaupten, schon mal schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Es gibt jedoch etwas, was nicht ganz so schön verlaufen ist.
Das war zu Beginn meiner Ausbildung, zu diesem Zeitpunkt hatte ich nicht so viele Aufgaben, weil die Ausbilder nicht so genau wussten, was ich schon kann und was man mir zutrauen kann.
Trotzdem bin ich mit meinen Aufgaben und dem Verlauf meines ersten Ausbildungsjahres zufrieden gewesen.

Welche Aufgaben hast Du als erstes bekommen bzw. was hast Du als erstes gelernt?
In den ersten Wochen habe ich kurze Einweisungen Lotus Notes erhalten, das ist das Dokumenten- und Informationsverwaltungssystem, das beim Wupperverband eingesetzt wird. Man hat mich darüber informiert und mir erklärt, was sich hinter dem Begriff bzw. Bereich „PV1“ versteckt – das ist unser Bereich „Personal“. Außerdem durfte ich an der Sortierung der Unterlagen für Kindergeld teilnehmen und habe unseren „Materialprofi“ kennen gelernt – ein System, mit dem (Büro-)Material bestellt und verwaltet wird.
Ich hatte also gleich zu Anfang meiner Ausbildung einen sehr großen Einblick in verschiedene Aufgabenbereiche und das hat mir gut gefallen.

Bist Du mit der Arbeitszeit zufrieden?
Ja, die Arbeitszeiten sind super!
Dieses liegt wohl daran, dass wir Gleitzeiten haben, das heißt, wir können irgendwann zwischen 6 und 9 Uhr kommen und gehen dann, wenn wir unser Stundenpensum erfüllt haben. Das Stundenpensum für einen Auszubildenden beträgt 8 ½ Stunden.
Im Vergleich zu meinen Freunden habe ich es mit meinen Arbeitszeiten richtig gut getroffen, vor allem der Freitag gefällt mir gut, an dem arbeite ich meist nur 4 ½ Stunden.

Wie kommst Du morgens zur Arbeit?
Zu meiner Ausbildungsstelle gelange ich mit dem Bus und brauche ungefähr 30 bis 35 Minuten.

Was gibt es aus Deiner Sicht ansonsten noch zu berichten?
Ich gehe zweimal wöchentlich zur Berufsschule. An sich ist das ganz gut, jedoch ist es montags zum Beispiel immer ein wenig stressig, wenn man nachmittags in die Schule muss und zuvor gearbeitet hat.
Zur Berufsschule kann ich ansonsten noch sagen, dass man auf jeden Fall immer am Ball bleiben sollte, vor allem im Fach Rechnungswesen, denn wenn man das nicht tut, wird es schwierig, alle Zusammenhänge zu verstehen.


(Das Interview wurde von Lisa Lange (Praktikantin) und Marlen Müller (Auszubildende Bürokauffrau) durchgeführt.)