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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2000
10.04.2000

März war überdurchschnittlich feucht

Der Wupperverband misst in seinen Verbandsgebiet kontinuierlich die Niederschläge


10.04.2000

März 2000 war überdurchschnittlich feucht

Der Wupperverband misst in seinem Verbandsgebiet - dem Flussgebiet der Wupper - an 31 Messstellen kontinuierlich die Niederschläge. Die so gesammelten Daten bilden eine wichtige Grundlage für die gesamte Wasserwirtschaft im Wuppergebiet. Die Niederschlagsdaten sind beispielsweise zur Bewirtschaftung der Talsperren von großer Bedeutung.
Im Gebiet der Wupper werden die jährlichen Niederschläge bereits seit 1900 gemessen.

Mit insgesamt 182,6 mm Niederschlag fiel an der Bever-Talsperre im vergangenen März überdurchschnittlich viel Regen. Das langjährige Mittel beträgt an dieser Messstelle für den Monat März 103 mm.

Etwas trockener als an der Bever-Talsperre war es im März hingegen in anderen Teilen des Wuppergebietes. In Wuppertal-Buchenhofen wurden 114 mm Niederschlag gemessen, an der Großen Dhünn-Talsperre 133,1 mm.

Der regenreichste Tag war an allen drei Messstellen der 8. März mit 29,5 mm an der Bever-Talsperre, 20,8 mm in Wuppertal-Buchenhofen und 25,6 mm an der Großen Dhünn-Talsperre.
Ein "Lichtblick" waren in dem ansonsten feuchten März die Tage "ganz ohne Regen" oder mit weniger als 1 mm Niederschlag. Davon gab es 11 an der Bever-Talsperre, 11 in Buchenhofen und 9 an der Großen Dhünn-Talsperre.
Die längste "Trockenphase am Stück" konnte unter den drei hier verglichenen Messstellen in Buchenhofen verzeichnet werden. Hier fiel an 5 aufeinander folgenden Tagen (vom 19. März bis zum 23. März) kein Niederschlag. An der Bever- und der Großen Dhünn-Talsperre war es immerhin 4 Tage völlig trocken (20. bis 23. März.). Mit 13 (wenn auch unterschiedlich starken) Regentagen in Folge führt die Messstelle Große Dhünn-Talsperre die Statistik in der Rubrik "Regentage an einem Stück" an. In Buchenhofen regnete es immerhin noch 12 Tage in Folge, an der Berver-Talsperre maximal 8 Tage.