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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2005
02.09.2005

Fledermäuse sehen und hören

Wupperverband und Rheinisch Bergischer Naturschutzverein bieten eine Exkursion zu geheimnisvollem Nachttier an

Sie fliegen rasant und lautlos. Ihre nachtaktive Lebensweise und ihr lange Zeit unbekannter Orientierungssinn brachten sie im Mittelalter sogar in den Ruf, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Dabei sind Fledermäuse eher niedlich als unheimlich.
Und ihr Orientierungssystem ist faszinierend.

Fledermäuse stoßen während ihres Fluges Schreie im Ultraschallbereich aus. Diese werden von umliegenden Hindernissen reflektiert. So entsteht bei der Fledermaus ein Hörbild von der Umgebung. Für das menschliche Ohr sind diese Laute jedoch unhörbar. Erst mithilfe eines Ultraschalldetektors werden die Fledermausschreie hörbar. Da jede Art ihren eigenen Schrei hat, können durch diesen Technikeinsatz sogar die Fledermausarten bestimmt werden. In Europa leben rund 30 Fledermausarten.

Gerd Hilverkus, Fledermausexperte des Rheinisch-Bergischen Naturschutzvereins: „Wasserfledermäuse können bei Einbruch der Dunkelheit bei ihrer Jagd nach Insekten gesehen werden. Dann fliegen sie an der Oberfläche von Gewässern. Dies ist auch an der Großen Dhünn – Talsperre zu beobachten“.

Dorthin führt auch eine Fledermausexkursion des Rheinisch Bergischen Naturschutzvereins. Mit Ultraschalldetektoren sollen am 09.09.2005 Fledermäuse beobachtet und gehört werden.
Interessierte treffen sich um 20.30 Uhr am Wanderparkplatz Neumühle an der L 409.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist bis zum 08.09.2005 eine Anmeldung bei Herrn Gerd Hilverkus erforderlich (Tel.: 02196/6401).

Zur Einstimmung auf das Thema Ökologie und Naturschutz an der großen Dhünn Talsperre können Interessierte die Broschüren „Große Dhünn-Talsperre“ und „Ökologische Maßnahmen an der großen Dhünn-Talsperre“ des Wupperverbandes bestellen (Tel.: 0202/583-0 oder per email info@wupperverband.de)