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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2001
22.03.2001

Bohrungen im Beyenburger Stausee

Im Auftrag des Wupperverbandes werden in dieser Woche noch bis Freitag Bohrungen im Beyenburger Stausee durchgeführt

Im Auftrag des Wupperverbandes werden in dieser Woche noch bis Freitag Bohrungen im Beyenburger Stausee durchgeführt.

Von einer schwimmenden Plattform aus werden die Bohrungen an vier verschiedenen Stellen im Stausee vorgenommen. Die auf diese Weise entnommenen Bohrkerne werden anschließend untersucht. Sie sollen Aufschluss über die chemische und bodenmechanische Beschaffenheit der durch natürliche Prozesse entstandenen Sedimentablagerungen und des Untergrundes geben.

Bereits im vergangenen Jahr waren die Sedimente im Stausee Anlass für Gespräche zwischen der Stadt Wuppertal, dem Wupperverband sowie den in Beyenburg ansässigen Wassersportvereinen gewesen. Durch Ablagerungen und Pflanzenwachstum hatten sich die sportlichen Bedingungen in der letzten Zeit verschlechtert. Gemeinsam wollen die Beteiligten nach Lösungen suchen, um den Stausee als attraktive Übungs- und Regattastrecke für die Kanusportler zu erhalten. Als erste Maßnahme hatte der Wupperverband im Dezember des vergangenen Jahres bereits die Wasserpflanzen im Stausee "gemäht".

Die Erkenntnisse aus den nun durchgeführten Bohrungen dienen als Grundlage für die weitere Maßnahmenplanung, die in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden erfolgen wird. Im Mai werden erste Abstimmungsgespräche erfolgen.

Ihre Ansprechpartnerin beim Wupperverband:

Claudia Brücken, Telefon: 0202/ 583-337Claudia Brücken, Telefon: 0202/ 583-337