| 31.05.2007
Ausschreibung für Holzbrücke an der Wupper-Vorsperre
Sanierung kann voraussichtlich im Herbst beginnen.
Auf dem Weg zur Sanierung der Holzbrücke an der Wuppervorsperre wird der Wupperverband nun den nächsten Schritt einleiten: Ende Juni bis spätestens Anfang Juli soll die Ausschreibung dieser Baumaßnahme erfolgen.
Der Wupperverband hatte im Frühjahr durch ein externes Büro die Schäden an der Brücke begutachten lassen. Die Untersuchungen ergaben, dass eine Sanierung der Brücke durchgeführt werden muss, da die Tragkonstruktion der Brücke (Bogenbinder) schadhaft ist.
Außerdem war das Büro beauftragt worden, eine Variantenuntersuchung durchzuführen. Dabei wurden neben den Baukosten auch die theoretische Nutzungsdauer (Lebensdauer) sowie der Wartungsaufwand untersucht. Die Variantenuntersuchung des Gutachterbüros führte zu dem Ergebnis, dass die Baukosten abhängig von der statischen Konstruktion und dem verwendeten Material sind. Die Einschätzung der theoretischen Nutzungsdauer (Lebensdauer) ergab, dass bei einer Holzkonstruktion mit einem optimal ausgeführten konstruktiven Holzschutz, der gut hinterlüftet ist, eine Lebensdauer von ca. 80 Jahren angenommen werden kann. Eine Stahlkonstruktion hätte ebenfalls eine Lebensdauer von rund 80 Jahren.
Die Ausschreibung der Sanierung der Brücke wird funktional erfolgen, damit alle technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Das bedeutet, es müssen zwar von den Anbietern einige Vorgaben berücksichtigt werden, aber in der Wahl der statischen Ausführung sowie des Materials sind die Firmen frei und können somit verschiedene Materialien anbieten, z. B. Holz, Stahl oder Aluminium. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl sind neben den Baukosten auch die Nutzungsdauer und die Wartungskosten sowie die optische Einpassung in die Landschaft.
Nach einer ersten Schätzung können die Kosten für die Sanierung vermutlich im Rahmen von 250.000 bis 300.000 Euro liegen, abhängig von dem Material und der statischen Konstruktion. Nach erfolgter Ausschreibung und Auswertung der eingereichten Angebote können die Baumaßnahmen nach heutiger Einschätzung im Herbst beginnen.
Ihre Ansprechpartnerin: Inka Zehfuß, Telefon: 0202/ 583-404 |
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