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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2004
15.03.2004

Wupperverband entfernt Gehölze an der Ronsdorfer Talsperre

Stauraum wird für Einstau vorbereitet

Der Wupperverband beginnt heute mit der Entfernung von Gehölzen an der Ronsdorfer Talsperre. Die Arbeiten werden voraussichtlich 2 Wochen dauern.

Vor der Sanierung der Staumauer, die inzwischen bis auf die maschinentechnische Ausrüstung im Inneren des Bauwerks fertiggestellt ist, hatte die Talsperre über einen längeren Zeitraum eine Stauhöhe von nur sechs Metern. In dem Bereich des Stauraums, der nicht mehr von Wasser bedeckt wurde, konnten sich Bäume und Sträucher ansiedeln.
Durch die Sanierung der Staumauer ist wieder ein Dauerstau auf 11 Metern möglich. Der Wupperverband wird daher in dem Bereich, der zukünftig überstaut wird, die Gehölze entfernen, damit es nicht zu Verrottungsprozessen im Wasser und zu einer Beeinträchtigung der Wasserqualität kommt.

Der Wupperverband wird nach der Installation der Technik in der Staumauer voraussichtlich ab Mai 2004 mit dem Einstau der Talsperre beginnen.
Um den Stauraum schon frühzeitig auf den Einstau vorzubereiten und auch die Wachstumsperiode und die Brutzeit von Vögeln im Frühjahr zu berücksichtigen, müssen die Gehölze bereits jetzt entfernt werden.

Bevor die Ronsdorfer Talsperre ihren regulären Betrieb aufnehmen kann, erfolgt zunächst der Probestau. Das bedeutet, die Talsperre wird stufenweise eingestaut. Während der Probestauphase prüfen die Mitarbeiter des Wupperverbandes sowie der zuständigen Aufsichtsbehörden, ob die Anforderungen an die Staumauer, zum Beispiel im Hinblick auf die Dichtigkeit, eingehalten werden.
Die Dauer des Probestaus hängt von den Niederschlagsmengen ab, d. h. von den Wassermengen, die der Talsperre zufließen. Fallen nur geringe Regenmengen, dauert der Einstau der Talsperre entsprechend länger.
Der Wupperverband rechnet damit, dass der Probestau zwischen 3 und 6 Monaten dauern kann.


Ihr Ansprechpartner beim Wupperverband:

Manfred Schleising, Telefon: 0202/ 583-321