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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2012
12.07.2010

Pasbach: Hochwasserschutz wird verbessert

Eine neue Verrohrung ermöglicht einen größeren Wasserabfluss.

Der Wupperverband beginnt am 15. Juli mit den Bauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Pasbach in Wipperfürth.
Der Pasbach mündet bei Niedergaul in den Gaulbach. Die letzten ca. 330 Meter des insgesamt 2279 Meter langen Baches verlaufen unter der August-Mittelsten-Scheid-Straße (L284) in einer Verrohrung.
In der Vergangenheit war es bei starkem Regen im Kreuzungsbereich der L 284 / L 302 und der angrenzenden Firmen und Gebäuden zu Überflutungen gekommen. Die alte Verrohrung besteht aus Rohren mit unterschiedlichen Durchmessern von 80 bis 100 Zentimetern. Diese wurden im Laufe der Jahre stückweise aneinandergesetzt. Stieg der Pasbach bei starkem Regen an, war die Gewässerverrohrung mit den Wassermengen überfordert. Außerdem ist die gesamte Verrohrung inzwischen sanierungsbedürftig.
Sie wird nun gegen eine neue Verrohrung mit einem Durchmesser von 120 Zentimetern ausgetauscht. Durch die Erneuerung und Vergrößerung kann in diesem Bereich des Pasbachs zukünftig ein Hochwasserabfluss von 3,2 Kubikmetern pro Sekunde abgeführt werden, wie er statistisch alle 100 Jahre vorkommt.


Behinderungen auf den Landstraßen 284 und 302

Da die Bauarbeiten im Bereich der Kreuzung der Landstraßen 284 und 302 durchgeführt werden, wird es während der Bauzeit zu Verkehrsbehinderungen kommen. Der Verkehr an der Baustelle wird durch eine Ampelanlage geregelt.
Mitte Juli wird mit den Arbeiten im Bereich der L 284 begonnen, um die verkehrsschwache Zeit in den Sommerferien zu nutzen, damit die Behinderungen des Verkehrs möglichst gering sind. Anschließend verlagern sich die Arbeiten auf das Betriebsgelände der Firma Jokey Plastik und die L 302.
Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober, pünktlich zum regenreichen bergischen Herbst, abgeschlossen sein.
Der Wupperverband bittet alle betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Ihr Ansprechpartner:

Arnim Lützenberger, Telefon: 0202 583-259