| 15.08.2007
Baubeginn Sanierung Stausee Beyenburg verschoben
Ausschreibung brachte kein akzeptables Ergebnis
Der für Mitte August geplante Baubeginn zur Sanierung des Wehrs am Stausee Beyenburg muss verschoben werden. Mit einem Baubeginn in diesem Jahr ist nicht mehr zu rechnen. Bei der öffentlichen Ausschreibung zur Vergabe der Bauleistungen sind für die Verankerung der Betonbauwerke mit dem Untergrund und die Erneuerung der Betonoberflächen nur zwei Angebote und für die Überarbeitung des beweglichen Wehrs (Sektorwehr) nur ein Angebot eingegangen. Da der Anbieter für die Maßnahmen am Sektorwehr die erforderliche Sachkunde nicht überzeugend nachweisen konnte und außerdem die Angebote für die Sanierungsarbeiten insgesamt deutlich über dem Kostenansatz des Wupperverbandes in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro lagen, hat der Verband die Ausschreibung aufgehoben. Das bedeutet, die Bauleistungen müssen nun erneut ausgeschrieben werden. Der Wupperverband hat bereits seine Gremien über den aktuellen Sachstand informiert und Kontakt mit Betroffenen, z. B. den Wassersportlern, aufgenommen.
Nach Einschätzung des Wupperverbandes sind die gute Baukonjunktur und die hohe Auslastung bei den Firmen der Grund dafür, dass bei der Ausschreibung nur wenige Angebote eingegangen sind. Ein zweiter Aspekt, den der Wupperverband ebenfalls berücksichtigen muss, ist der weltweit gestiegene Bedarf an Stahl, der zu einem Preisanstieg geführt hat.
Der Wupperverband wird über das Projekt im Oktober in den Sitzungen seiner Gremien beraten. Wie sich der zeitliche Ablauf bei der Sanierung des Wehrs entwickeln wird, kann erst nach der Diskussion in den Gremien und nach der erneuten Ausschreibung gesagt werden.
Bei der Planung der Arbeitsabläufe müssen die Abflüsse in der Wupper einbezogen werden. Diese können von 3,5 Kubikmetern pro Sekunde in Trockenzeiten (Pegel Kluserbrücke in Wuppertal) bis zu weit höheren Abflüssen reichen. Insbesondere in den nasseren Wintermonaten sind auch 60 bis 80 Kubikmeter pro Sekunde keine Seltenheit.
Ihre Ansprechpartnerin:
Claudia Klerx, Telefon: 0202/ 583-337 |
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