| 17.05.2005
Neues Faltblatt über Sanierung des Beyenburger Stausees
Wupperverband erneuert Wehranlage und baut einen Fischaufstieg
Der Wupperverband hat ein neues Faltblatt über die Sanierung des Stausees Beyenburg veröffentlicht.
Der Stausee Beyenburg ist eine von acht Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes. Er wurde in Jahren 1950-53 gebaut und dient zum Hochwasserschutz und zur Feinregulierung bei der Niedrigwasseraufhöhung. Mit einem Inhalt von 465.000 Kubikmetern Wasser ist er eine der kleineren Talsperren. Heute nutzt die Bevölkerung den Stausee vor allem als Naherholungsziel.
In den letzen Monaten wurde die Sedimententnahme im Stausee Beyenburg abgeschlossen. 5.000 Kubikmeter Sediment (Bodenpartikel) wurden mit einem Tauchschlitten vom Stauseeboden abgesaugt. So wurde der Verlandung entgegengewirkt und in weiten Bereichen des Stausees eine höhere Gewässertiefe ermöglicht.
In den nächsten zwei Jahren wird der Wupperverband weitere notwendige Verbesserungen an der Stauanlage durchführen. Die Wehranlage wird ab 2006 modernisiert. Dabei bleibt das Stadtbild Beyenburgs, bzw. des Stausees unverändert. Die Sanierung der Wehranlage wird auch zu einer Geräuschminimierung beitragen.
Ökologischen Ansprüchen an ein artenreiches Gewässer trägt der geplante Fischaufstieg Rechnung. Wanderfische können dann durch ein Umleitungsgerinne das Wehr passieren. Hierzu wird ein naturnaher Bachlauf angelegt. Die Wupper wird so bis zur Stauanlage Dahlhausen für Wanderfische durchgängig. Die Sanierung wird insgesamt rund 2,3 Mio. Euro kosten.
Über die Einzelheiten der Sanierung informiert das kostenlose Faltblatt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können es beim Wupperverband bestellen unter der Rufnummer 0202/ 583-0 oder per Mail an info@wupperverband.de.
Darüber hinaus ist das Faltblatt auch als Download auf der Homepage des Wupperverbandes www.wupperverband.de unter dem Menüpunkt Information / Downloads erhältlich. |
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