| 29.07.2002
Natur kann sich ihr Refugium zurückerobern
Nach rund fünf Monaten hat der Wupperverband in der vergangenen Woche die Arbeiten zur Renaturierung der Schwelme zwischen dem Klärwerk Schwelm und
Wuppertal-Langerfeld abgeschlossen.
Nach rund fünf Monaten hat der Wupperverband in der vergangenen Woche die Arbeiten zur Renaturierung der Schwelme zwischen dem Klärwerk Schwelm und Wuppertal-Langerfeld abgeschlossen.
Auf einer Länge von 1,4 Kilometern wurde die Schwelme in diesem Teilstück von ihrer früheren Beton- und Steinpflasterschale befreit. Das neu geschaffene Bachbett wurde aus Erdmaterial und Natursteinen gestaltet. Trotz der Einschränkungen durch die städtische Besiedlung kann das Gewässer sich in diesem Bereich nun wieder naturnah entwickeln.
Der Wupperverband hat in diesem Abschnitt einige regionaltypische Gehölze gepflanzt, u. a. Erlen und Weiden. Abgesehen von dieser "Starthilfe" sollen sich weitere Pflanzen von selbst am Ufer der Schwelme ansiedeln.
Benno Jahn, Projektleiter des Wupperverbandes, freut sich über die planmäßig abgeschlossene Renaturierung der Schwelme: "Bei der Vorbereitung und zu Beginn der Maßnahme im Januar und Februar sind wir wegen des schlechten Wetters nicht so gut vorangekommen. Doch im weiteren Projektverlauf hat alles gut geklappt. Jetzt sind wir sogar vier Wochen früher fertig als ursprünglich geplant."
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