| 30.08.2005
Die kleine rote Waldameise bewundern und schützen
Wanderung führt zu großem Naturwunder mit kleinem Insekt
Der Wupperverband hat ca. 25 Millionen ‚Waldarbeiter’ an der Großen Dhünn-Talsperre. Sie arbeiten ohne Tarifurlaub und schützen den Wald vor Schädlingen. Dabei sind die Leistungen des ‚Waldarbeiters’ kleine rote Waldameise gleichermaßen unverzichtbar wie unauffällig. Lediglich die Ameisenhügel und Ameisenstraßen lassen erahnen, dass die Ameisen fleißig sind.
Hans-Jürgen Plescher, Diplom-Forstwirt des Wupperbverbandes und Wanderführer erläutert: „Rund 50 Ameisenvölker mit jeweils 500.000 Ameisen leben an der Großen Dhünn-Talsperre. In einem Radius von 50 Metern um den Ameisenhügel schützen die Ameisen die Bäume vor schädlichen Insekten“.
Die Ameisenhügel sind ein kleines „bautechnisches“ Wunderwerk. Sie dienen zur Regulierung des Klimas für das Nest, welches unter dem Ameisenhügel liegt. Durch das Graben von Gängen in diesem Ameisenhügel wird die Temperatur geregelt und variiert. Körperliche Arbeit ist auch der Beutezug der kleinen roten Waldameise. Nach erfolgreicher Jagd kann sie immerhin das Achtfache des eigenen Körpergewichtes tragen.
Wer das große Naturwunder mit den kleinen Insekten näher kennen lernen möchte, kann an einer Wanderung durch Waldgebiete an der großen Dünn-Talsperre teilnehmen. Am 03. September 2005 treffen sich Interessierte um 14.30 Uhr an der Sankt Appollinaris - Kirche in Wermelskirchen - Grunewald. Die Wanderung dauert ca. zwei Stunden und erfordert festes Schuhwerk. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Zur Einstimmung auf das Thema Ökologie und Naturschutz an der großen Dhünn Talsperre können Interessierte die Broschüren „Große Dhünn-Talsperre“ und „Ökologische Maßnahmen an der großen Dhünn-Talsperre“ des Wupperverbandes bestellen (Tel.: 0202/583-0 oder per email info@wupperverband.de) |
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