11.06.2001
Herkulesstaude neu aufgelegt
Die Biologische Station Oberberg, der Aggerverband und der Wupperverband haben ihr gemeinsames Informationsfaltblatt "Die Herkulesstaude ? Eine gefährliche Schönheit" neu aufgelegt
Die Biologische Station Oberberg, der Aggerverband und der Wupperverband haben ihr gemeinsames Informationsfaltblatt "Die Herkulesstaude – Eine gefährliche Schönheit" neu aufgelegt. Die erst Auflage des Informationsblattes zur Herkulesstaude, auch als Riesenbärenklau bekannt, erschien im Sommer 2000. Nicht zuletzt aufgrund einiger Presseberichte im Bergischen Land war die Resonanz in der Bevölkerung sehr groß und ein Großteil der Faltblätter schnell vergriffen. Die Herkulesstaude stammt ursprünglich aus Kaukasien, wurde von dort auch in unsere Breiten gebracht und hat sich inzwischen auch im Bergischen Land verbreitet. Zu finden ist sie z. B. an Bahnlinien, Straßen- und Wegrändern sowie an Bachufern. Die Staude ist durch ihre enorme Blattmasse sehr konkurrenzstark, so dass heimische Pflanzen im Wachstum gestört oder sogar verdrängt werden. Neben der Verdrängung heimischer Pflanzen ist die gesundheitsschädigende Wirkung auf den Menschen eine weitere Negativfolge bei der Ausbreitung der Herkulesstaude. Die Berührung mit der Staude kann besonders bei starker Sonneneinstrahlung zu heftigen verbrennungsähnlichen Hautreaktionen führen. Insbesondere auf die Gefahr von gesundheitlichen Folgen für die Haut möchten die Herausgeber des Faltblattes hinweisen. Gerade bei Kindern sind die hohlen Stängel als Blas- oder Fernrohre beliebt, was zu Verletzungen im Gesicht und der Augen führen kann. Außerdem enthält das Informationsblatt auch Tipps darüber, wie die weitere Ausbreitung der Staude eingedämmt werden kann, wie man sich im Umgang mit der Pflanze vor Hautreaktionen schützen kann bzw. was zu tun ist, wenn die Haut bereits mit der Staude in Berührung gekommen ist. Das Faltblatt "Die Herkulesstaude – Eine gefährliche Schönheit" wird u.a. in Rathäusern im Bergischen Land ausgelegt oder kann kostenlos bei der Biologischen Station Oberberg (Tel.: 02293/ 4543), beim Aggerverband (Tel.: 02661/ 36-0) oder beim Wupperverband (Tel.: 0202/ 583-0) bestellt werden.
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