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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2000
06.12.2000

"Besserer Durchblick" im Beyenburger Stausee

Mit Hilfe von Mähbooten wird in den kommenden eineinhalb Wochen der Bewuchs im Stausee entfernt


6.12.00

"Besserer Durchblick" im Beyenburger Stausee

Am Dienstag, 5. Dezember, begannen im Auftrag des Wupperverbandes Mäharbeiten im Stausee Beyenburg. Mit Hilfe von drei Mähbooten wird in den kommenden eineinhalb Wochen der Bewuchs im Stausee (Wasserpflanzen) entfernt.

Die verschiedenen Wasserpflanzenarten haben sich über etwa die Hälfte der Wasserfläche des Stausees ausgebreitet. Etwa 35.000 Quadratmeter Wasserfläche werden in den nächsten Tagen "gemäht".

Dass die Wasserpflanzen im Beyenburger Stausee sich so entwickeln konnten, ist ein Zeichen für die gute Wasserqualität. Damit die im Wasser lebenden Tiere wieder mehr Bewegungsfreiheit und damit verbesserte Lebensbedingungen erhalten, werden die Pflanzen entfernt. Auch der Freizeitsport, insbesondere der Kanusport, wird von der Entfernung ein wenig profitieren. Das Hauptproblem für die Kanusportler, die Sedimentablagerung im Stausee, ist jedoch nach wie vor vorhanden. Stadt Wuppertal, Sportvereine und Wupperverband haben zur Lösung der Probleme intensive Gespräche aufgenommen.

Über den Winter wird das Mähgut auf einer Wiese des Wupperverbandes unmittelbar am Ufer gelagert, damit es trocknen kann. Im nächsten Frühjahr wird es entfernt und gelangt dann zur Kompostierung.




Ihr Ansprechpartner beim Wupperverband:

Rainer Kirstein, Telefon: 0202/ 583-320