08.06.2000
Bauarbeiten am Bever - Damm rücken näher
Vorbereitende Arbeiten beeinträchtigen den Verkehr
08.06.2000
Bauarbeiten am Bever - Damm rücken näher Vorbereitende Arbeiten beeinträchtigen den Verkehr Mit den Sommerferien rückt nun auch die Instandsetzung des Bever - Dammes näher. Offizieller Beginn dieser Baumaßnahme des Wupperverbandes ist der 29. Juni 2000. Doch bereits nach Pfingsten werden vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Dabei handelt es sich in erster Linie um Straßenbauarbeiten. Die Straßendecke inklusive Fußgängerweg der Kreisstraße K12, die über den Damm der Bever - Talsperre führt, müssen entfernt, und die Baustelle muss eingerichtet werden. Bedingt durch diese ersten Arbeiten kann es auf der K12 zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Ab dem 29. Juni wird die K12 über den Staudamm voll gesperrt. Entsprechende Umleitungsempfehlungen werden ausgeschildert. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis Mitte November 2000 dauern. Die Instandsetzung des Staudammes ist erforderlich, weil sich das Dichtsystem des Dammes im Laufe der mehr als 60-jährigen Betriebszeit der Bever - Talsperre gesetzt hat. Bedingt durch diesen bei Staudämmen natürlichen Setzungsprozess liegt das Dichtsystem des Dammes nun unterhalb der ursprünglichen Einbauhöhe. Bei Vollstau der Talsperre werden über das abgesenkte Dichtsystem höhere Sickerwassermengen in die Filterschicht eingetragen. Hierbei können Materielien der Filtertschicht ausgespült werden, die dann an den Messsystemen innerhalb des Dammes festgestellt werden. Langfristig würde dies zur Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit des gesamten Dichtsystems führen. Derzeit ist die Standsicherheit des Bauwerks jedoch uneingeschränkt gewährleistet. Um den Bever - Damm wieder an die Regeln der Technik anzupassen, wird das Dichtsystem auf der gesamten Länge des Staudammes aufgehöht. Hierbei wird die Hauptdichtung - eine Schicht aus fettem, steinfreiem Lehm - durch eine mineralische Dichtung aufgehöht. Die von der Wasserseite aus gesehen hinter der Hauptdichtung liegende Zusatzdichtung - eine 8 mm starke gewellte Stahlblechwand, die auf einem Betonsockel aufsetzt - wird durch eine 4 mm starke Kunststoffdichtungsbahn verlängert. Luftseitig wird hinter der Zusatzdichtung eine Filterschicht eingebaut. Die Maßnahme schließt mit der Wiederherstellung des Dammstraße ab. Ihr Ansprechpartner beim Wupperverband: Jürgen Fries (Telefon: 0202 583-331)
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