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Pressemitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände NRW (agw)
  Presse  /  2007
19.03.2007

Holzbrücke Wupper-Vorsperre: Varianten werden geprüft

Begutachtung der Brücke ist abgeschlossen

Die vom Wupperverband beauftragte Begutachtung der Holzbrücke an der Wupper-Vorsperre ist abgeschlossen. Das Gutachten liegt dem Wupperverband seit dem 19.03.2007 vor.

Die Begutachtung hat ergeben, dass eine Sanierung der Brücke durchgeführt werden muss. Die Tragkonstruktion der Brücke, die Bogenbinder, ist schadhaft. Eine Sanierung der beiden Bogenbinder ist auf wirtschaftliche Weise nicht möglich. Daher müssen die Binder komplett ausgetauscht werden. Die Unterkonstruktion der Brücke ist laut Gutachter in einem allgemein guten Zustand. Allerdings müssen im Bereich eines Brückenauflagers, der Befestigung der Brücke am Ufer, sowie in Teilbereichen der Geländerkonstruktion einige schadhafte Stellen saniert werden.

Anfang März hatten sich Gutachter und Vertreter des Wupperverbandes getroffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Daraufhin beauftragte der Wupperverband eine Variantenuntersuchung. Hierbei werden verschiedene Möglichkeiten von der Sanierung der vorhandenen Brücke, z. B mit Bogenbindern in Stahl oder Holz und dem dazu gehörigen konstruktiven Holzschutz, bis hin zum Neubau der Brücke im Hinblick auf Sanierungs- und Baukosten sowie jährliche Wartungsarbeiten- und -kosten gegenübergestellt. Die Variantenuntersuchung soll im April vorgestellt werden.

Nach Abschluss der Variantenuntersuchung wird der Wupperverband über das weitere Vorgehen entscheiden können.
Wie lange die Brücke gesperrt sein wird, kann derzeit noch nicht vorausgesagt werden.
Der Wupperverband wird die Öffentlichkeit über die weitere Entwicklung informieren.



Ihre Ansprechpartnerin:
Inka Zehfuß, Telefon: 0202/ 583-404