| 12.08.2009
Klärwerk Hückeswagen öffnet am 20. September seine Pforten
Information und Unterhaltung von 11.00 bis 16.30 Uhr
Der Wupperverband bietet am Sonntag, 20. September, einen Blick hinter die Kulissen des Klärwerks Hückeswagen. Von 11.00 bis 16.30 Uhr können die Besucher der Frage auf den Grund gehen, wie aus verschmutztem wieder sauberes Wasser wird. Dabei kommen beim Wupperverband nicht nur modernste Technik sondern auch einige Millionen Mitarbeiter zum Einsatz: die Mikroorganismen, die in den Belebungsbecken des Klärwerks Schmutzstoffe aus dem Abwasser entfernen.
Beim Rundgang über die Anlage werden die einzelnen Reinigungsschritte im Klärwerk vorgestellt. Außerdem gibt es u.a. Informationen zu den Aufgaben des Verbandes, eine Dia-Schau über die Geschichte des Klärwerks und Kanalfahrzeuge zu sehen. Im Labor werden die Kleinlebewesen aus dem Abwasser unter dem Mikroskop sichtbar gemacht. Aber auch Spiele und Unterhaltung für Kinder stehen auf dem Programm. Zur Stärkung werden Getränke, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen angeboten. Weitere Informationen zum Programm wird der Wupperverband rechtzeitig zur Veranstaltung veröffentlichen.
Im Klärwerk Hückeswagen wird das Abwasser aus Hückeswagen, Wipperfürth und Kierspe-Rönsahl gereinigt. Die Anlage ging 1970 in Betrieb und wurde seitdem kontinuierlich erweitert und modernisiert. Das Klärwerk hat eine Ausbaugröße von 48.000 Einwohnerwerten (Einwohner und so genannte Einwohnergleichwerte aus Industrie und Gewerbe) und kann maximal 516 Liter Abwasser pro Sekunde aufnehmen. Mit dem Klärgas aus der Klärschlammfaulung erzeugt der Wupperverband Strom in einem Blockheizkraftwerk. Die Stromerzeugung entspricht dem Jahresbedarf von 163 Vier-Personen-Haushalten und deckt 38 Prozent des Strombedarfs im Klärwerk.
Wupperverband
Der Wupperverband wurde 1930 gegründet mit der Zielsetzung, die wasserwirtschaftlichen Aufgaben im 813 km² großen Einzugsgebiet der Wupper über kommunale Grenzen hinweg zu erfüllen. Für den Verband stehen als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht Gewinnorientierung, sondern der Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressource Wasser im Mittelpunkt sowie vertretbare Kosten und maximale Leistung für Mitglieder und BürgerInnen. Der Wupperverband betreibt 12 Talsperren, 11 Klärwerke, eine Schlammverbrennungsanlage und weitere Anlagen, z. B. Hochwasserrückhaltebecken und Regenbecken. Er unterhält insgesamt rund 2.300 Kilometer Flüsse und Bäche. Verbandsmitglieder sind Städte und Gemeinden, Kreise, Wasserversorgungsunternehmen, Industrie sowie Gewerbe im Wuppergebiet.

Das FlussGebietsGeoinformationsSystem FluGGS des Wupperverbandes ist „Ort im Land der Ideen 2009“ und repräsentiert somit neben 364 weiteren Projekten und Institutionen die Innovationsfreude Deutschlands.
www.wupperverband.de, www.fluggs.de www.land-der-ideen.de |
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