Aufgrund der verbesserten Gewässergüte sind viele Fischarten in die Wupper zurückgekehrt. Selbst in der Wuppertaler Innenstadt kann man von den Brücken aus Fische beobachten. Bei einer Fahrt mit der Schwebebahn sind an den Wupperufern Fischreiher zu sehen, die auf Beute lauern.
Bei verschiedenen Untersuchungen in den vergangenen Jahren wurden insgesamt 32 Fischarten in der Wupper registriert. 22 Arten sind typisch und wurden immer wieder gefunden. Bei den übrigen Arten handelte es sich zum Teil um seltene Einzelfunde. Die typischen Fischarten sind u.a. Äsche, Barbe, Döbel, Koppe, Elritze, Bachschmerle, Nase und Bachforelle.
Im Oberlauf der Wupper (Wipper), wo der Fluss noch nicht so breit und tief ist, sind naturgemäß weniger Arten heimisch. Typisch für den Oberlauf bis Rönsahl sind Bachforellen. Da sie in diesem Bereich am häufigsten vorkommen, nennt man sie Leitfische und den Oberlauf „Forellenregion“. Als Begleitfische kommen dort u. a. Koppen, Bachneunaugen, Schmerlen und Elritzen vor.
Im Mittellauf der Wupper von Rönsahl bis Leichlingen sind die Äschen die Leitfischart. Zu den Begleitfischen der Äschenregion gehören z. B. Bachforellen, Barben, Döbel, Hasel, Nase, Lachs und Meerforelle.
Im Unterlauf der Wupper von Leichlingen bis zur Mündung sind die Barben die Leitfische. Neben Lachs und Meerforelle gehören u. a. Hecht und Barsch zu den Begleitfischarten. Die Grenzen der Fischregionen sind nicht als scharfe Trennlinie zu verstehen, sondern stellen sich in der Natur als mehrere Kilometer lange Übergangsregionen dar. |  Bachforelle - Leitfisch im Oberlauf (Foto: Bernd Stemmer)
 Äsche - Leitfisch im Mittellauf (Foto: Bernd Stemmer)
 Barbe - Leitfisch im Mittellauf (Foto: Bernd Stemmer)
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