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Fischaufstiege

Den Fischen auf die Sprünge helfen
Querbauwerke, z. B. Wehre stellen für Fische und ihre Nährtiere ein unüberwindbares Hindernis dar. Die Durchgängigkeit eines Flusslaufs ist für viele Arten, insbesondere für Wanderfische wie Lachs und Meerforelle, von großer Bedeutung ist, z. B. um Laichplätze und Ruhezonen zu erreichen; deshalb hat der Wupperverband an vielen Stellen in der Wupper die Durchgängigkeit wieder hergestellt.

Zwischen der Mündung und der Stauanlage Dahlhausen in Radevormwald gab es ursprünglich 29 Wehre. Kleinere Wehre, die nicht mehr genutzt wurden, wurden entfernt. An Wehren, die heute noch in Betrieb sind, wurden als „Umgehung“ für die Fische und Nährtiere so genannte Fischaufstiege gebaut. Inzwischen gibt es bis zur Stauanlage Dahlhausen nur noch zwei Wehre ohne Fischaufstieg: Auer Kotten und Stausee Beyenburg. Für beide Wehre sind aber bereits Fischaufstiege in Planung.

Auch im Oberlauf der Wupper wurde die Durchgängigkeit an vielen Stellen wieder hergestellt. Ein unüberwindbares Hindernis werden hingegen die Stauanlage Dahlhausen und die Wupper-Talsperre bleiben. Sie versperren den Fischen den Weg in den Oberlauf. Doch durch die Fischaufstiege im Unterlauf wird den Fischen der Weg in die Nebengewässer der Wupper, z. B. Morsbach, Eschbach und die Dhünn etc., eröffnet.

Der Bau der Fischaufstiege vollzieht sich in Absprache und häufig auch in Zusammenarbeit mit den Betreibern der verschiedenen Wehre. Das Ziel hierbei ist, die Interessen der Wehrbetreiber (Stromgewinnung durch Wasserkraft) mit den ökologischen Interessen in Bezug auf die Fische in Einklang zu bringen.

Die Standorte der Fischaufstiege finden Sie in unserem Flussgebietsgeoninformationssystem FluGGS Wupper unter http://www.fluggs.de

    Fischaufstieg in Wuppertal-Barmen


Ansprechpartner: Rupert Pischel, Tel.: 0202/583-281, Fax: 0202/583-118