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Niederschläge im Wupperverbandsgebiet

Für die Aufgaben in der Wasserwirtschaft benötigt man umfangreiche Kenntnisse über Art und Menge des Niederschlags. Niederschlagsschreiber zeichnen den Niederschlag kontinuierlich auf. Dies geschieht hauptsächlich durch Geräte, die basierend auf der Wägung des gefallenen Niederschlages die Messwerte digital erfassen und per Fernübertragung an die Leitstelle weitergeben.

Niederschlagsmesser geben nur Tageswerte an, da nur einmal am Tag (normalerweise 7.30 Uhr) eine Ablesung durch einen Beobachter erfolgt.

Die Daten werden zu Tages-, Monats- und Jahressummen zusammengefasst, statistisch ausgewertet und z. B. an den Deutschen Wetterdienst weitergeleitet.


Niederschlagsverteilung und Standorte Niederschlagsmessstationen







Legende

Niederschlag im Verbandsgebiet



Die Standorte der Stationen finden Sie auch in unserem Flussgebietsgeoinformationssystem (FluGGS) Wupper.
(Klicken Sie im FluGGS bei den Themen auf "Niederschlagsstationen" und dann auf "Karte aktualisieren".)
Dort finden Sie ebenfalls eine Übersicht über die Niederschlagsverteilung im Wupperverbandsgebiet.
(Klicken Sie bei den Themen auf "Niederschlag" und dann auf "Karte aktualisieren".)





40 NiederschlagsmessstationenBeobachtungen seit

    Niederschlagsmessstation Bever-Talsperre
Barmen Wupperverband2003
Bever-Talsperre1900
Beyenburg (Stausee)1954
Burscheid1992
Dabringhausen1978
Dahlhausen (Stauanlage)2002
Diepentalsperre2004
Eickener Mühle (Kierspe)2008
Friedrichsthal (Wipperfürth)1993
Güttenhausen (Wipperfürth)1999
Hangbergermühle (Wuppervorsperre)1989
Kierspe1972
Klärwerk Burg1978
Klärwerk Buchenhofen2000
Klärwerk Dhünn1982
Klärwerk Hückeswagen1971
Klärwerk Kohlfurth1978
Klärwerk Leverkusen1978
Klärwerk Marienheide1972
Klärwerk Odenthal1978
Klärwerk Radevormwald1973
Klärwerk Schwelm1959
Klärwerk Wermelskirchen1978
Krebsöge (Wupper-Talsperre)1988
Lindscheid (Große Dhünn-Talsperre)1953
Lingese-Talsperre2002
Loosenau (Große Dhünn-Talsperre)1987
Müllensiepen (Wipperfürth)1979
Neumühle (Vorsperre Dhünn)1988
Radevormwald-Ülfe1992
Remscheid (Hermannsmühle)2006
Remscheid (Linkläuerstraße)2006
Ronsdorf1984
Ronsdorfer Talsperre2004
Schevelinger Talsperre1952
Sülzüberleitung (Kürten)2001
Unterpilghausen (Vorsperre Kleine Dhünn)1987
Vorsperre Große Dhünn-Talsperre1962
Westhofen (Hückeswagen)1976
Wipperfließ Brucher-Talsperre)1995


Bauarten Niederschlagsmessstationen
Von den 40 Niederschlagsmessstationen sind 39 Stationen mit Datenfernübertragung ausgerüstet.

1. Messprinzip Waage
35 der Stationen sind Niederschlagsensoren vom Typ „Pluvio“, bei denen das Messprinzip "Waage" angewendet wird. Der Sensor wiegt Flüssig- oder Festniederschlag.

26 dieser Stationen erfassen zusätzlich meterologische Werte wie Lufttemperatur, -feuchte und Wind.


2. Messprinzip Schwimmer
Die restlichen 5 Stationen sind „Regenschreiber nach Hellmann“ (Messprinzip "Schwimmer"). Der Niederschlag fällt durch einen Auffangtrichter in ein zylindrisches Gefäß, in dem sich ein Schwimmer befindet. An diesem Schwimmer ist ein Schreibarm befestigt, der die Niederschlagshöhe auf einem Registrierstreifen aufzeichnet.

Regenradar
Regenradar ist ein Messverfahren der Meteorologie, das den Regen über 100 km im Umkreis erfasst; mehrere Radarstationen kombiniert bilden ein Radarverbundnetz.

Seit November 2003 steht dem Wupperverband das Radarverbundnetz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Verfügung. Die Daten geben an, in welchem Gebiet es mehr oder weniger regnet, aber erst in Kombination mit den Werten der Bodenstationen (Niederschlagschreiber) ist eine genaue Angabe der Niederschlagsmenge vor Ort möglich – für jeden einzelnen Quadratkilometer.

Seit November 2006 hat der Wupperverband ein radargestütztes Regenmeldesystem eingeführt.

    Messprinzip Waage
    Klicken Sie auf das Bild,
    um es zu vergrößern (PDF)


    Messprinzip Schwimmer
    Klicken Sie auf das Bild,
    um es zu vergrößern (PDF)


Ansprechpartner: Marc Scheibel, Tel.: 0202/583-246, Fax: 0202/583-228