| 2000 bis 2005
Verbesserung der Gewässergüte Im Laufe der 90er Jahre hatte sich die Gewässergüte der Wupper bereits deutlich gebessert. Nach 160 Jahren wurden die ersten Wupperlachse registriert. Als Brütlinge waren sie im Rahmen des Wanderfischprogramms des Landes Nordrhein-Westfalen in der Wupper ausgesetzt worden. Als ausgewachsene Lachse kamen sie aus dem Atlantik in ihre ehemalige Kinderstube zum Laichen zurück. Dass diese sensiblen Fischarten, ebenso wie z. B. Meerforellen, wieder in der Wupper heimisch werden, ist ein Zeichen für die verbesserte Gewässergüte.
Verabschiedung der EU-Wasserrahmenrichtlinie Für die Wasserwirtschaft in Europa war das Jahr 2000 ein Meilenstein. Im Dezember wurde die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verabschiedet, die europaweit für alle Oberflächengewässer und das Grundwasser einen „guten Zustand“ bis zum Jahr 2015 fordert. Dabei verfolgt die WRRL gegenüber der früheren Bewertung von Gewässern einen neuen, weiter reichenden Bewertungsansatz. Hatte man bisher schwerpunktmäßig die Sauberkeit des fließenden Wassers betrachtet, wird nun der Zustand des gesamten Gewässers beurteilt (der Bestand an Fischen, Pflanzen, Kleinstlebewesen und Plankton, die Beschaffenheit von Gewässersohle und Ufer, die Durchgängigkeit für Wanderfische sowie chemische und physikalische Parameter). Bereits vor der Verabschiedung der WRRL hatte der Wupperverband begonnen, seine Mitglieder über die WRRL zu informieren und mit Mitgliedern und Wasserakteuren im Wuppergebiet über die Umsetzung der Richtlinie zu diskutieren. Das Symposium Flussgebietsmanagement des Verbandes, das seit 1998 einmal jährlich stattfindet, bietet hierzu eine Plattform.
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 Verbesserung Gewässergüte im ländlichen und urbanen Raum
| Ausbau der Klärwerke Von den großen Bauprojekten im Klärwerksbereich wurden der Ausbau des Klärwerks Hückeswagen im Jahr 2000 und der Ausbau des Klärwerks Burg in 2002 abgeschlossen. In 2003 begann der Ausbau des Klärwerks Odenthal zur weitergehenden Stickstoffentfernung. In 2005 wurden die Ausbaumaßnahmen in den Klärwerken Buchenhofen, Kohlfurth und Odenthal abgeschlossen.
Sanierung von Talsperren Im Talsperrenbereich bildete die Sanierung der Ronsdorfer Talsperre von 2000 bis 2004 einen Schwerpunkt. Für den Stausee Beyenburg wurde eine Planung zur Sanierung des Wehres inklusive Bau eines Fischaufstiegs erarbeitet und in 2004 zur Genehmigung eingereicht. Ein weiterer Handlungsschwerpunkt am Stausee Beyenburg war die Sedimententnahme, die im Herbst / Winter 2004 durchgeführt wurde, nachdem die Machbarkeit bereits in 2003 bei einem Großversuch geprüft worden war. |  Saniert: Ronsdorfer Talsperre
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