| Die Mitarbeiter des Wupperverbandes
| Qualifiziertes Personal einsetzen, leistungsgerecht bezahlen und Qualifizierung fördern | | Um seine vielfältigen Dienstleistungen als Unternehmen im Umweltschutz zu erbringen, beschäftigt der Wupperverband rund 350 Mitarbeiter/innen mit fachlichen Qualifikationen aus den verschiedensten Berufssparten: Neben dem überwiegend technisch ausgebildeten Personal, wie z. B. Ingenieuren, Abwassermeistern, staatlich geprüften Technikern, Ver- und Entsorgern und Laboranten kommen u.a. Juristen, Diplom-Kaufleute und Betriebswirte, Verwaltungs- und DV-Spezialisten zum Einsatz.
Ein wesentliches Element des Personalentwicklungskonzepts stellt das umfangreiche Weiterbildungsangebot dar, das einerseits natürlich auf die Vertiefung, Aktualisierung und Erweiterung der erworbenen Fachkenntnisse abzielt, jedoch auch unterstützend persönlichkeits- und verhaltensorientierte Seminare, z. B. zur Intensivierung von Teamarbeit, vorsieht.
Durch den Beitritt in die Tarifgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände Nordrhein-Westfalens hat der Wupperverband die Entwicklung zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen auch tarifrechtlich vollzogen.
Die Anwendung dieses Spartentarifvertrages für die Wasserwirtschaft hebt die nicht mehr zeitgerechte Unterscheidung zwischen Arbeitern und Angestellten auf. Familienstandsbezogene Entgelte, die ansonsten im Tarifrecht des öffentlichen Dienstes eine wesentliche Rolle spielen, finden keine Anwendung mehr. Im Vordergrund steht die leistungsorientierte und damit motivationsfördernde Bezahlung. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die verstärkte Flexibilisierung von Arbeitszeit.
| | Soziale Verantwortung wahrnehmen |  | Im Hinblick auf die nach wie vor sehr hohe Anzahl der arbeitslosen Jugendlichen ist es für den Wupperverband als öffentlich-rechtliches Unternehmen selbstverständlich, regelmäßig Ausbildungsplätze im technischen und kaufmännischen Bereich zur Verfügung zu stellen. Vorgesehen ist eine Steigerung der Anzahl der Ausbildungsplätze, auch wenn damit sehr wahrscheinlich "über Bedarf" ausgebildet werden wird.
Unternehmenskommunikation und Wissensmanagement Um die Mitarbeiter/innen in die Lage zu versetzen, die immer komplexeren Prozesse in unserer Aufgabenerfüllung zu meistern, vorhandene Daten und Informationen als Wissensgrundlage zunutzen und in den Wissensaustausch mit Kolleg/innen und Externen zu treten, ist für den Wupperverband die Förderung der Unternehmenskommunikation und des Wissensmanagements von großer Bedeutung. Um die Kommunikationsfähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter/innen zu fördern, wurden Seminare zum Thema „Basiskommunikationsregeln“ angeboten. Darüber hinaus wurden einige Mitarbeiter/innen zu Moderatoren ausgebildet. Diese sollen schwierige Projekte von Beginn an begleiten und somit Hilfestellungen zur effizienten Bearbeitung dieser Projekte geben. Das Wissensmanagement hat die Aufgabe, vorhandenes Wissen (in Form von Projektberichten, Protokollen, Vermerken, Schriftwechsel etc.) zu strukturieren und für alle Mitarbeiter/innen zu bündeln. Um dies zu erreichen, baut der Wupperverband eine Berichtswesendatenbank auf. Die Datenbank ermöglicht eine transparente Sicht auf die verschiedenen Themen, z. B. durch die Suchfunktion oder die Möglichkeit, sich Informationen nach Thema oder Besprechung sortiert anzeigen zu lassen. Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter/innen bedeutet auch Kompetenzentwicklung für unsere Kunden und Mitglieder. Ein weiterer Baustein ist auch das Flussgebietsgeoinformationssystem (FluGGS), auf das Mitarbeiter/innen und Kunden/Mitglieder gleichermaßen zugreifen können.
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