| Baden/Schwimmen
Badestellen an Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre Wir haben an diesen Talsperren Badestellen eingerichtet. Dort sind Badegäste herzlich willkommen. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt dort und bitte um Beachtung folgender Informationen:
Karte Badestellen (mit Klick auf das Bild können Sie die Karte als PDF öffnen)
| Namen Badestellen |  Karte Bever-Talsperre (PDF) | Badestelle 1: Zornige Ameise Badestelle 2: Campingplatz II Badestelle 3: Käfernberg Badestelle 4: Campingplatz I
An den in der Karte speziell rot gekennzeichneten Stellen ist das Baden, Wasserspringen usw. ausdrücklich strengstens verboten (Lebensgefahr!). Bitte beachten Sie die zusätzlichen Hinweisschilder vor Ort. |  Karte Brucher-Talsperre (PDF) | Badestelle 1: Segelclub Badestelle 2: DLRG Badestelle 3: Mauer Badestelle 4: Campingplatz |  Karte Lingese-Talsperre (PDF) | Badestelle 1: DLRG Badestelle 2: Campingplatz Badestelle 3: Linge |
An diesen Talsperren ist das Baden an den offiziell ausgewiesenen Badestellen auf eigene Gefahr erlaubt. Eine Badeaufsicht ist nicht vorhanden.
Die Badestellen sind in der Übersichtskarte farbig markiert und in der Örtlichkeit über Beschilderungen und Bojen abgegrenzt. Nur innerhalb dieser land- und wasserseitigen Begrenzungen finden während der Badesaison (15.05. - 15.09.) Qualität sichernde Maßnahmen statt. Bitte benutzen Sie nur diese Bereiche. Für die Badestellen gelten darüber hinaus Bade- und Benutzungsregelungen.
In allen anderen Bereichen ist das Baden nicht gestattet.
Innerhalb der Badesaison sind zeitweise DLRG-Stationen besetzt.
Qualitätsüberwachung Die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre sind Badegewässer gemäß EG-Badegewässerrichtlinie. Entsprechend den Vorgaben dieser Richtlinie wird das Wasser an den Badestellen in der Badesaison monatlich anhand folgender Untersuchungsgrößen überprüft: Mikrobiologische Belastungen werden über die Untersuchung von Escherichia coli (E.coli) und Enterokokken erfasst. Erhöhte Gehalte an Escherischia coli weisen auf Krankheitserreger im Badegewässer hin, die sich in Form von Magen-Darm- Infektionen bei den Badenden äußern können. Darüber hinaus erfolgt eine Kontrolle der Sichttiefe, der Färbung und der Wassertemperatur. Geringe Sichttiefen und eine grünliche Färbung des Wassers sind ein wesentlicher Hinweis auf unerwünschte Cyanobakterien. Besteht die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die das unvermeidbare Grundrisiko deutlich übersteigen, wird auf Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde ein Badeverbot verhängt. Dies wird der Öffentlichkeit mitgeteilt. Selbstverständlich verbleibt beim Baden „in freier Natur“ immer ein gewisses, unvermeidbares Infektionsrisiko bestehen. Auch in anderer Hinsicht (z. B. bezüglich allergischer Reaktionen) ist ein risikofreies Baden gerade in „natürlicher“ Umgebung nicht zu erreichen. An allen Badestellen kann es zu einem Pflanzenwachstum kommen. Hier ist eine besondere Aufmerksamkeit erforderlich.
Bade- und Benutzungsregelungen Diese Regeln dienen der Sicherheit, Ordnung und Hygiene im Bereich der Badestellen. Die Besucher/-innen sollen Erholung und Entspannung finden. Die Einhaltung dieser Bestimmungen liegt deshalb im eigenen Interesse der Gäste. Mit dem Betreten der Badestellen verpflichten sich die Besucher/-innen, diese Bade- und Benutzungsregelungen zu beachten:- Der Besuch der Badestellen erfolgt auf eigene Gefahr. Jede/r Benutzer/-in hat sich in eigener Verantwortung über die Land- und Wasserverhältnisse zu informieren. Der Wupperverband als Betreiber der Badestelle haftet grundsätzlich nicht für Schäden, die sich aus deren Benutzung ergeben. Die haftungsrechtlichen Bestimmungen der Verkehrssicherung bleiben unberührt. Für den Verlust und die Beschädigung von Kleidungsstücken, Geld und Wertsachen wird jede Haftung abgelehnt. Dies gilt auch für die auf den Parkplätzen abgestellten Fahrzeuge.
- Die Landflächen sind für die ruhige Erholung vorgesehen; eine sportliche Betätigung ist nur im üblichen Rahmen der Familienspiele gestattet.
- Für das Baden ist ein Teil der Wasserfläche abgegrenzt. Ein Überschwimmen der Abgrenzungen ist mit Gefahr (z. B. durch Bootsverkehr) verbunden.
- Die Einrichtungen der Badestellen, das Wasser und die Grünanlagen sind sauber zu halten und pfleglich zu behandeln. Jede Beschädigung oder Verunreinigung ist untersagt und verpflichtet den Verursacher oder Verantwortlichen zum Schadenersatz.
- Die Besucher/-innen sind gehalten, auf Ordnung, Sicherheit und Hygiene zu achten. Sie haben alles zu unterlassen, was den guten Sitten sowie der Aufrechterhaltung von Ruhe, Sicherheit und Ordnung zuwiderläuft.
- Fahrzeuge (einschl. Zweiräder) sind nur auf den dafür vorgesehenen Park- bzw. Stellflächen abzustellen.
- Ruhestörender Lärm ist grundsätzlich zu vermeiden.
- Für die Müllentsorgung sind ausschließlich die aufgestellten Abfallbehälter zu benutzen.
- An allen Badestellen ist das Mitführen von Hunden nicht gestattet.
- Das Campen und Zelten ist im Bereich der Badestellen nicht gestattet.
- Es dürfen keine offenen Feuerstellen angelegt oder betrieben werden.
- Der Einsatz von Modell-Booten, -Flugzeugen, und -Autos ist im Bereich der Badestellen nicht erlaubt.
- [Diese Regel gilt ausschließlich für die Bever-Talsperre] Die Benutzung der vorhandenen Toiletten ist ein selbstverständliches Gebot der Hygiene und Sauberkeit.

Trinkwassertalsperren: keine Badegewässer Trinkwasser-Talsperren bedürfen eines besonderen Schutzes, deshalb ist Baden in der Großen Dhünn-Talsperre nicht gestattet.

Brauchwassertalsperren: keine Badegewässer Die Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes - außer die o. g. Talsperren, die mit Badestellen versehen wurden - sind keine Badegewässer, d. h. z. B. es erfolgt keine Untersuchung der Wasserqualität gemäß EU-Badegewässerkriterien und der Wupperverband übernimmt nicht die Verkehrssicherungspflicht. Das Baden in den Brauchwassertalsperren ist daher nicht ausdrücklich erlaubt. Es wird allenfalls geduldet, wobei die Nutzung in der Verantwortung jeder Bürgerin und jedes Bürgers selbst liegt.
Wupper-Talsperre Dies gilt zurzeit auch noch für die Wupper-Talsperre. Voraussichtlich werden dort - ähnlich wie die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre - in 2012 Badestellen eingerichtet.

Die Wupper: kein Badegewässer In den vergangenen Jahren hat sich die Qualität des Wupperwassers stetig verbessert. Inzwischen schwimmen wieder zahlreiche Fischarten in dem Fluss. Dennoch kann die Wupper als Fluss in einem Ballungsgebiet den Anforderungen an ein Badegewässer gemäß EU-Richtlinie nicht gerecht werden. Zum Beispiel wird aus den Klärwerken des Wupperverbandes gereinigtes Abwasser in die Wupper eingeleitet. Bei starken Niederschlägen können Abschläge aus Regenüberlaufbecken in die Wupper und ihre Nebenbäche gelangen. Insbesondere hat das Wupperwasser auch keine Trinkwasserqualität. Gerade in längeren Trockenphasen ist der Wasserstand der Wupper häufig sehr niedrig. Durch die Abgabe aus den Brauchwassertalsperren stellt der Wupperverband einen Mindestabfluss von 3,5 Kubikmetern pro Sekunde am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal sicher. Trotz dieser Niedrigwasseraufhöhung aus den Talsperren besteht bei niedrigem Wasserstand ein Großteil des Flusswassers aus Kläranlagenabläufen. Bis zu 90 % der im häuslichen und industriellen Abwasser vorhandenen Bakterien und Viren werden durch den Klärprozess entfernt, so dass Kläranlagenabläufe immer noch eine gewisse Menge davon enthalten. Dessen muss sich jeder bewusst sein, der in Flüssen badet. Das gilt nicht nur für die Wupper, sondern für alle Flüsse, in die Abläufe von Kläranlagen münden.

Baden von Tieren Erfahrungsgemäß führt das Aufeinandertreffen von Mensch und Tier (z. B. Hund) oftmals zu Konflikten. Aus diesem Grund wurden z. B. an der Bever-Talsperre in einigen besonders gut besuchten Bereichen Schilder aufgestellt mit dem Hinweis, dass Hunde dort nicht ins Wasser gehen sollen. Mit Blick auf die Vermeidung von Wasserverschmutzung durch badende Tiere (z. B. Pferde, Hunde) sowie von Konflikten zwischen Tieren und Erholung suchenden Menschen ist aus Sicht des Wupperverbandes das Baden von Tieren in den Brauchwassertalsperren nicht erwünscht. Wir bitten um Ihr Verständnis.
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