HomePresseSitemapKontaktImpressumSuche
Das UnternehmenAufgabenFlussgebietsmanagementProjekteInformation
Allgemeines
Angeln
Baden
Camping und Zelten
Eislaufen
Floßfahrten
Kanusport Wupper
Radfahren
Tauchen
Wandern
Wassersport Talsperren
Wassernutzungsordnung Brauchwassertalsperren
  Information  /  Freizeit  /  Baden
Baden/Schwimmen


Trinkwassertalsperren
Trinkwasser-Talsperren bedürfen eines besonderen Schutzes, deshalb ist Baden in der Großen Dhünn-Talsperre nicht gestattet.

Brauchwassertalsperren
Die Brauchwassertalsperren des Wupperverbandes sind keine Badegwässer, d. h. z. B. es erfolgt keine Untersuchung der Wasserqualität gemäß EU-Badegewässerkriterien und der Wupperverband übernimmt nicht die Verkehrssicherungspflicht. Das Baden in den Brauchwassertalsperren ist daher nicht ausdrücklich erlaubt. Es wird allenfalls geduldet, wobei die Nutzung in der Verantwortung jeder Bürgerin und jedes Bürgers selbst liegt.

Da viele Menschen die Talsperren zum Baden nutzen, untersucht das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises in der Sommersaison regelmäßig die Wasserqualität der Bever-Talsperre, der Brucher- und der Lingese-Talsperre. Die Untersuchungsergebnisse sind auf der Homepage des Kreises unter www.obk.de in der Rubrik Service / Badegewässerqualität veröffentlicht.
Wenn das Talsperrenwasser nicht den Anforderungen an ein Badegewässer entspricht und z. B. eine zu hohe Konzentration von coliformen Bakterien aufweist, erlässt der Oberbergische Kreis ein Badeverbot.

Die Wupper: kein Badegewässer
In den vergangenen Jahren hat sich die Qualität des Wupperwassers stetig verbessert. Inzwischen schwimmen wieder zahlreiche Fischarten in dem Fluss. Dennoch kann die Wupper als Fluss in einem Ballungsgebiet den Anforderungen an ein Badegewässer gemäß EU-Richtlinie nicht gerecht werden. Zum Beispiel wird aus den Klärwerken des Wupperverbandes gereinigtes Abwasser in die Wupper eingeleitet. Bei starken Niederschlägen können Abschläge aus Regenüberlaufbecken in die Wupper und ihre Nebenbäche gelangen. Insbesondere hat das Wupperwasser auch keine Trinkwasserqualität.
Gerade in längeren Trockenphasen ist der Wasserstand der Wupper häufig sehr niedrig. Durch die Abgabe aus den Brauchwassertalsperren stellt der Wupperverband einen Mindestabfluss von 3,5 Kubikmetern pro Sekunde am Pegel Kluserbrücke in Wuppertal sicher. Trotz dieser Niedrigwasseraufhöhung aus den Talsperren besteht bei niedrigem Wasserstand ein Großteil des Flusswassers aus Kläranlagenabläufen. Bis zu 90 % der im häuslichen und industriellen Abwasser vorhandenen Bakterien und Viren werden durch den Klärprozess entfernt, so dass Kläranlagenabläufe immer noch eine gewisse Menge davon enthalten. Dessen muss sich jeder bewusst sein, der in Flüssen badet. Das gilt nicht nur für die Wupper, sondern für alle Flüsse, in die Abläufe von Kläranlagen münden.

Baden von Tieren
Erfahrungsgemäß führt das Aufeinandertreffen von Mensch und Tier (z. B. Hund) oftmals zu Konflikten. Aus diesem Grund wurden z. B. an der Bever-Talsperre in einigen besonders gut besuchten Bereichen Schilder aufgestellt mit dem Hinweis, dass Hunde dort nicht ins Wasser gehen sollen. Mit Blick auf die Vermeidung von Wasserverschmutzung durch badende Tiere (z. B. Pferde, Hunde) sowie von Konflikten zwischen Tieren und Erholung suchenden Menschen ist aus Sicht des Wupperverbandes das Baden von Tieren in den Brauchwassertalsperren nicht erwünscht. Wir bitten um Ihr Verständnis.