| Kanusport Wupper

Der Wupperverband begrüßt gerne Besucherinnen und Besucher an seinen Talsperren und Gewässern. Die Schönheit des Bergischen Landes, eine abwechslungsreiche Landschaft und vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung locken Erholung suchende aus Nah und Fern. Neben vielen anderen Sportarten wie Radfahren, Wandern, Reiten und Segeln wird auch der Kanusport immer beliebter.
Grundsätzlich kann jeder Sportler die Wupper mit kleinen Booten bis zu 4 Personen ohne Motorantrieb, z. B. mit Kanus, befahren.
Wir möchten alle Kanusportler mit Hinweisen und Tipps in ihrem Sport unterstützen und sie zugleich für mögliche Gefahren sensibilisieren, wie sie z.B. von Wehren ausgehen. Parallel möchten wir aber auch auf Restriktionen und geschützte Zonen in und an Gewässern aufmerksam machen. Ziel ist es, die Natur zu erhalten und zu schützen und gleichzeitig entsprechende Rahmenbedingungen für das Naturerlebnis „Kanu fahren“ zu schaffen. Auch die Interessen der Wehrbetreiber müssen natürlich berücksichtigt werden. Die Nutzung der Wupper erfolgt immer auf eigene Gefahr.
Ein- und Ausstiegsstellen Zwischen Müngsten und Leverkusen wurden offizielle Ein- und Ausstiegsstellen eingerichtet. Die Standorte finden Sie in unserem FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS). Vor Ort sind Infotafeln mit Hinweisen für Kanuten vorhanden. Nur an diesen gekennzeichneten Stellen ist das Ein- und Aussteigen möglich. So werden die empfindlichen Uferbereiche geschützt. Wasserstand, Abflussverhältnisse und mögliche Gefahren Die Wupper ist ein schnell fließender Mittelgebirgsfluss, der auf einer Länge von 115 km ein Gefälle von 397 m hat. Sie kann bei Niederschlägen rasch und je nach Ort des Niederschlags unberechenbar ansteigen und teilweise zu einem reißenden Strom werden. Auch aufgrund der zahlreichen Zuflüsse zur Wupper kann der Wasserstand bei Regen innerhalb kurzer Zeit ansteigen. Daher sollten Kanufahrer den Wetterbericht kennen und sich auf möglicherweise schnell ändernde Situationen einstellen. Möglichst kurzfristig vor dem Einstieg sollte eine Pegelabfrage (siehe Punkt Mindestpegel) erfolgen. Neben einer hohen Fließgeschwindigkeit können sich gefährliche Strudel bilden. Hier ist der Grad des „Könnens“ des Kanufahrers ausschlaggebend.
Besonders Anfänger bzw. Ungeübte sollten sich vor einer Kanufahrt informieren und grundsätzlich eine Schwimmweste tragen. Eine Betreuung durch erfahrene Kanuten ist ratsam.
Deutscher Kanuverband (http://www.kanu.de) Kanuverband NRW (http://www.kanu-nrw.de)
Wehre An einigen Stellen der Wupper befinden sich Wehre, an denen das Wasser für die Nutzung von Wasserkraft gestaut wird. Diese Wehre sind z. T. bis zu 3 m hoch und können nicht umfahren werden. Hier ist das Umtragen der Kanus erforderlich. Vorhandene Umtragestellen sind zu nutzen. Auf die Lage der Wehre wird in den Streckendarstellungen hingewiesen. Sie finden diese im Kanu-Service des FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS) des Wupperverbandes.
Wasserqualität der Wupper Beim Kanufahren landet man – freiwillig oder unabsichtlich – bisweilen im Wasser. Informationen zur Wasserqualität der Wupper und zum Baden in der Wupper finden Sie auf unseren Internetseiten zum Thema Freizeit.
Ihre Ansprechpartner Die Unteren Landschaftsbehörden der jeweiligen Kommunen und Kreise legen fest, wie das Befahren im jeweiligen Gewässerabschnitt geregelt ist. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Untere Landschaftsbehörde Solingen, Claudia Oeljeklaus, Tel.: 0212/290-6561, c.oeljeklaus@solingen.de
Untere Landschaftsbehörde Rheinisch-Bergischer-Kreis, Norbert Hanf, Tel.: 02202/132556, norbert.hanf@rbk-online.de
Untere Landschaftsbehörde Leverkusen, Jürgen Kossler, 0214/4063247, juergen.kossler@stadt.leverkusen.de
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