Hochwasserschutz Eschbach

Eschbach wird tiefergelegt, Stützmauern werden saniert

Projektdaten
Beginn der Maßnahme08/2015 (Ausführungsplanung)
Ende der Maßnahme2019
Kosten14,45 Mio. (10,75 Mio. für Hochwasserschutzmaßnahme)
FinanzierungTeilförderung durch Land NRW
Vorbereitungen für den Einsatz des Bohrpfahlgerätes
Vorbereitungen für den Einsatz des Bohrpfahlgerätes

Am Eschbach in Solingen Unterburg kam es aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (z. B. das enge Flussbett, Bebauung direkt an den Ufermauern, Brücken, an denen Treibgut den Bach verstopft) immer wieder zu Hochwasser und einer Überflutung des Ortsteils.

In einem intensiven Planungsprozess über viele Jahre wurde ein Konzept entwickelt, den Hochwasserschutz zu verbessern. Bei dieser Baumaßnahme werden zwei Großprojekte miteinander verzahnt: Der Wupperverband erneuert u.a. die Ufermauern und legt das Bachbett auf einer Länge von rund 580 m tiefer. Die Stadt Solingen saniert die marode Stützwand der Eschbachstraße.

Dem Eschbach wird somit auf den letzten 700 m bis zur Mündung in die Wupper so viel Platz gegeben, dass er nicht mehr nur 20 m³/s, sondern zukünftig 37 m³/s ohne Überflutung der Straßen und Grundstücke führen kann. Rechnerisch tritt der Bach somit nicht mehr alle 3 - 5 Jahre, sondern nur noch alle ca. 40 Jahre über die Ufer.

Wichtig ist den Beteiligten zudem, die Anlieger nicht mehr als nötig zu belasten und die unvermeidlichen Auswirkungen auf den Straßenverkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Wir bauen das beste Burg

Das Projekt Hochwasserschutz Eschbach ist ein zentraler Baustein in der Entwicklung des Stadtteils Burg.

Das Projekt führen wir in Kooperation mit der Stadt Solingen durch: Aktuelle Informationen, z. B. zur Verkehrslenkung, finden Sie auf der Solinger Homepage:

www.solingen.de/de/inhalt/der-hochwasserschutz/

Zu den aktuellen Arbeitsschritten lesen Sie die Pressemitteilungen (s. Infobox rechts).

Chronologie des Projektes:

Ende 2014: Planfeststellungsbescheid lag vor

  • März 2015: Zuwendungsbescheid über Förderung von Regierungspräsidentin Anne Lütkes, Bezirksregierung Düsseldorf, überreicht
  • Sommer 2015: Beginn der Ausführungsplanung
  • Sommer 2016: Beginn Bauphase 1, Bereich Mühlendamm (abgeschlossen)
  • Ende Mai 2017: Beginn Bauphase 2

Neben der Umsetzung des aktuellen Projektes zur Verbesserung des Hochwasserschutzes ist die Kommunikation und Zusammenarbeit im Ereignisfall eine wichtige Säule der Hochwasservorsorge.

Wupperverband, Stadt Solingen und die Feuerwehr arbeiten hier seit vielen Jahren eng zusammen. So steht die Hochwasserschutz-Zentrale des Wupperverbandes bei Erreichen festgelegter Warnwerte in stetiger Verbindung mit der Feuerwehr und informiert über Pegelstände, Abflüsse, Wetterprognosen etc. Die Feuerwehr selbst sichert vor Ort bei Bedarf mit Sandsäcken etc. Auch die Anwohner/-innen treffen langfristige sowie akute Eigenvorsorge.

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