Apfelsaftretentat

Halbtechnische Versuche zur Co-Vergärung von Apfelsaftretentat

Projektdaten
AntragstellerWupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft (WiW)
PartnerAusrüster der Fruchtsaftindustrie
Abschluss des Projektes12/2000
Fördermittelgeberkeine
Fördersummekeine
Ziel des Projektes

Apfelsaftretentat ist ein Reststoff, der bei der Klarfiltration über Membranen bei der Apfensaftherstellung anfällt. Das Retentat enthält leicht abbaubaren CSB bei niedrigem Stickstoffgehalt. Die Co-Vergärbarkeit mit Klärschlamm soll untersucht werden. Ziel ist es, die Biogasproduktion, die Rückbelastung der Kläranlage und die optimalen Mischungsanteile von Retentat und Klärschlamm in einer halbtechnischen Versuchsanlage zu ermitteln.

Ergebnisse

Die Zugabe von Apfelsaftretentat als Co-Substrat in Faulbehältern kommunaler Kläranlagen stellt einen sinnvollen Entsorgungsweg dar. Bereits ein geringer Anteil von 10% Apfelsaftretentat an der täglichen Zugabemenge steigert die Biogasproduktion um bis zu 50%. Durch den niedrigen Stickstoffgehalt des Retentates kommt es nur zu einer
geringen Rückbelastung der Kläranlage über die Prozesswässer. Die Apfelsaft-Co-Vergärung stellt eine kostengünstige und ökologisch sinnvolle Alternative für die Behandlung von Apfelsaftretentat dar.

Nutzen für den Wupperverband

Die Faulturmkapazitäten des WV sind derzeit nicht ausgenutzt. Eine Co-Vergärung mit entsprechender zusätzlicher Energiegewinnung über Biogas wäre wünschenswert.

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