Gewässergütemodell Große Dhünn-Talsperre

Welche Auswirkungen hat der Einsatz des 'Thermorüssels' auf die Wärmeschichtung und die Gewässergüte der Großen Dhünn-Talsperre?

Projektdaten
AntragstellerWupperverband
PartnerUmweltforschungszentrum (UFZ)
Beginn des Projektes05/2014
Abschluss des Projektes04/2018
FördermittelgeberBezirksregierung Köln
Fördersumme165.000,- EUR
Thermorüssel am Entnahmeturm der Großen Dhünn-Talsperre
Thermorüssel am Entnahmeturm der Großen Dhünn-Talsperre
Ziel des Projektes
An der Großen Dhünn-Talsperre wurde der so genannte „Thermorüssel“ am 15.04.2015 in Betrieb genommen. Dieser dient dazu, im Unterlauf der Dhünn wieder eine naturnahe Wassertemperatur einzustellen. Dazu entnimmt der Thermorüssel Wasser aus wärmeren Schichten. Diese Änderung in der Betriebsweise hat Auswirkungen auf die physikalische Struktur („Wärmeschichtung“) der Talsperre. Veränderungen in der physikalischen Struktur wirken sich auf die Stoffumsatzprozesse in der Talsperre und damit auf die Gewässergüte aus. Diese Veränderungen sollen modellmäßig abgebildet werden. Damit wird uns künftig ein Instrument für die Optimierung des Betriebs der Talsperre zur Verfügung stehen. Dieser Ansatz soll später auf alle Talsperren erweitert werden.
Arbeitsprogramm
In Zusammenarbeit von Wupperverband und dem Umweltforschungszentrum (UFZ) werden physikalisch-chemische Daten im Wasserkörper der Talsperre erhoben. Parallel arbeitet ein Doktorand beim UFZ an der Erstellung eines Gewässergütemodells („open source“). Nachfolgend werden die erhobenen Gewässergütedaten mit den vom Modell generierten Daten verschnitten, um die Aussagekraft des Modells zu testen und zu verbessern.
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