Indirekteinleitung der Werks in die Wupperverbandskläranlage

Der Wupperverband steht in enger Kooperation mit der Bayer AG – Werks- und Wupperverbandsklärwerk arbeiten Hand in Hand.

Projektdaten
Beginn der Kooperation1997
KooperationspartnerBayer AG
Projektziel und Kooperationsinhalt
Die Firma Bayer AG erforscht und produziert Medikamente bzw. pharmazeutische Produkte. Dabei fallen am Standort Wuppertal gewerblich-industrielle Abwässer an, die einer speziellen Reinigung unterzogen werden müssen.
 
Seit 1997 kooperiert der Wupperverband am Standort Buchenhofen in Wuppertal mit der Bayer AG. Zunächst hat der Wupperverband den Überschussschlamm der Bayer AG übernommen. Ab 2001 erfolgte ein Verbundbetrieb, bei dem ein Teilstrom aus der vom Wupperverband betriebenen Kläranlage Buchenhofen zur Werkskläranlage (WKA) Rutenbeck der Bayer AG zur Reinigung geleitet und gleichzeitig der Ablauf der WKA in die Kläranlage Buchenhofen eingeleitet wurde.

Nach intensiven Gesprächen über eine Weiterentwicklung der Kooperation, u. a. unterstützt durch ein vom Land NRW gefördertes Forschungsprojekt, erfolgt seit 2006 eine Indirekteinleitung von Überschussschlamm und dem Ablauf der Nachklärung aus der Werkskläranlage in die Kläranlage Buchenhofen.
 

Die Übertragung von Aufgaben der Siedlungsentwässerung aus dem gewerblichen und industriellen Bereich auf den Wupperverband hat das Ziel der Kostenreduzierung auf der einen Seite (Standortsicherung der Unternehmen) sowie der Erlangung von Kostendeckungsbeiträgen für den Wupperverband auf der anderen Seite.

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