Unterburg: Im Winter keine Umleitung

Stadt Solingen und Wupperverband informieren über zweite Bauphase des Eschbachprojektes

Pressemitteilung der Stadt Solingen und des Wupperverbandes vom 10.11.2016

Wie geht es weiter mit den Bauarbeiten in Solingen-Unterburg? Darum ging es am Mittwoch, 9. November, in einer Veranstaltung in der Schlossfabrik in Solingen-Unterburg, zu der die Stadt Solingen und der Wupperverband eingeladen hatten. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit sich zu informieren und ihre Fragen mit den zuständigen Fachleuten zu klären. Im Detail wurden die weiteren Arbeitsschritte, der Zeitplan und die Folgen für die Verkehrslenkung vorgestellt.

Nächste Sperrung der Eschbachstraße ab Ende März 2017

Die erste Bauphase am Eschbach ist nahezu abgeschlossen. In diesem Zuge waren die Mühlendammbrücke erneuert und erste Arbeiten für den Hochwasserschutz ausgeführt worden. Auf Hochtouren laufen jetzt die Vorbereitungen für die zweite Bauphase, die Ende November zunächst mit Rodungsarbeiten startet.

Ende März 2017 beginnen dann umfangreiche Bauarbeiten: Um Unterburg zukünftig besser vor Hochwasser zu schützen, wird das Bett des Eschbachs auf einer Länge von rund 600 Metern tiefer gelegt. Zugleich erneuert der Wupperverband die Ufermauern auf der in Fließrichtung linken Seite des Baches, die Stadt Solingen saniert die Stützwand zur Eschbachstraße und baut sie auf rund 300 Metern neu.

Die Arbeiten an der städtischen Stützwand werden Ende 2017 abgeschlossen sein, die Bauarbeiten zum Hochwasserschutz enden voraussichtlich im Herbst 2018.

Bauablauf wurde aktuellen Erkenntnisse angepasst

Der Bauablauf der zweiten Bauphase wurde aufgrund aktueller Erkenntnisse noch einmal angepasst. Weitere Untersuchungen und statische Berechnungen hatten ergeben, dass ergänzend zur ursprünglichen Planung auch die östliche Ufermauer zwischen den Brücken Wupperinsel und Apotheke neu gebaut werden muss. Zudem sind aufwändige Sicherungsmaßnahmen am Gebäude der Sparkasse und den Brückenauflagern notwendig, um den Eschbach an dieser Stelle ausreichend vertiefen zu können. Ursprünglich waren in diesem Bereich keine baulichen Maßnahmen vorgesehen.

Folgen für den Straßenverkehr

In diesem Jahr wird es auf der Eschbachstraße keine Vollsperrung mehr geben. Die bisher ausgeschilderte großräumige Umleitung wird daher bis zum Beginn der umfangreichen Bauarbeiten Ende März 2017 außer Kraft gesetzt. Damit reagieren die Verantwortlichen auch auf Wünsche aus der Bevölkerung, die nun während der Wintermonate keine weiten Umwege fahren muss.

Wie langfristig angekündigt, folgt die nächste Vollsperrung, wenn ab Ende März die städtische Stützwand als Bohrpfahlwand neu gebaut wird. Die Sperrung gilt während der täglichen Arbeitszeit von 7 bis 18 Uhr, insgesamt dauern diese Arbeiten etwa sechs bis acht Monate. Außerhalb der Vollsperrung wird der Verkehr einspurig durch den Ort geführt und durch eine Baustellenampel geregelt. Für den Umgehungsverkehr gilt wieder die großräumige Umleitung.

Die Arbeitsabläufe wurden so optimiert, dass die derzeitig gültige einspurige Verkehrsführung ab Ende 2017, wenn die städtische Stützwand fertig gestellt ist, um rund 350 Meter verkürzt werden kann.

Enge Abstimmung mit den Beteiligten

Das große Bauprojekt im engen Eschbachtal bringt Einschränkungen für Anwohnende und für den Durchgangsverkehr - dessen sind sich die Stadt Solingen und der Wupperverband bewusst. Daher ist beiden Projektpartnern eine enge Abstimmung mit allen Beteiligten sowie der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig. Regelmäßig finden Informationsveranstaltungen statt, die Bürgersprechstunden vor Ort werden in der zweiten Bauphase wieder aufgenommen.

 

 

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