TaMIS

Talsperren-MessInformationsSystem

Projektdaten
PartnerTU Dortmund Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Wupperverband, TerraTransfer GmbH, 52°North Initiative for Geospatial Open Source Software GmbH
Beginn des Projektes06/2015
Abschluss des Projektes05/2017
FördermittelgeberBundesministerium für Bildung und Forschung
Fördersumme697.653,40 € (Gesamtbudget), 198.281 € (WV-Anteil), Förderung 100%
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Ziel des Projektes

Im Projekt wird untersucht, wie kaskadierende Effekte zur Vermeidung von Naturkatastrophen an Talsperren besser vorhergesagt werden können. Es ist anzunehmen, dass durch den Klimawandel eben solche Ereignisse vermehrt auftreten könnten. Beim Versagen von Staudämmen/-mauern besteht eine hohe Gefahr für große Schäden im Umfeld. Hier kann es zu unkontrolliertem Überaluf, erhöhtem unkontrollierten Sickerwasser und zu Deformationen kommen.

Es geht darum, Methoden der Detektion zu entwickeln. Um ein Maximum an Informationen zu erhalten, müssen diese quantitativ miteinander kombiniert werden. Es ist geplant, verschiedene innovative Sensoren in intelligenten Netzwerken unter Nutzung neuartiger Untergrund-Sensornetze zu kombinieren und die gemessenen Daten mit Systemen zur Prozessierung, Alarmierung und Visualisierung zu verbinden.

Arbeitsprogramm
  • Integration und verschiedener Sensorsysteme in das TaMIS-System. Dies umfasst sowohl herkömmliche als auch neuartige invasive Sensoren.
  • Grundlagenforschung bezüglich Erfassungsmethoden für die Bestimmung von Wasserretentions-Kennlinien als Indikator für das Risiko von Erdrutschen.
  • Konzeptionierung und Entwicklung eines Talsperrenmess- und Informationssystems zum sicherheitsorientierten Betrieb risikobehafteter Bauwerke. Sowohl für die Übertragung der Messdaten, als auch für die Prozessierung und Ankopplung von fachspezifischer Modellierungssoftware werden offene Standards verwendet (OGC Sensor Web).
  • Bereitstellung der Daten über offene und interoperable Standards, damit diese im Falle eines Unfalls von Behörden, Krisenmanagement, Polizei und Feuerwehr genutzt werden können.
  • Identifikation und Beachtung von Messunsicherheit als Basis für zuverlässige Mess- und Modellierungsmethodik.
  • Realisierung und Validierung des TaMIS-Systems durch einen Feldtest.
Ergebnisse

Die Arbeitsergebnisse finden Sie hier nach Abschluss des Projektes.

Nutzen für den Wupperverband

Als Betreiber von 14 Talsperren sind die Ergebnisse des Projektes von hoher Relevanz und die Sicherheit der Talsperren zu erhöhen. Da das Forschungsprojekt exemplarisch an der Bever-Talsperre des Wupperverbandes durchgeführt wird, ist der Praxisbezug für den Wupperverband unmittelbar.

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