Zero Trace

Elimination von Spurenstoffen in kommunalen und industriellen Kläranlagen

Projektdaten
PartnerWupperverband (Koordinator), Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT), Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Carbotech AC GmbH EVERS Wassertechnik & Anthrazitveredelung GmbH & Co. KG, EnviroChemie GmbH
Beginn des Projektes02/2017
Abschluss des Projektes01/2020
FördermittelgeberBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
FördersummeDer Budgetanteil des Wupperverbandes von 60.000 € wird zu 100 % vom BMBF gefördert.
Forschungsstandort für Zero Trace: Klärwerk Buchenhofen
Forschungsstandort für Zero Trace: Klärwerk Buchenhofen
Ziel des Projektes

In dem Projekt geht es um eine Weiterentwicklung der zur Spurenstoffelimination eingesetzten granulierten Aktivkohle, die in nachgeschalteten Filtern genutzt wird. Es ist wichtig, Aktivkohle immer wieder aufzubereiten, da sie aus dem fossilen Rohstoff Steinkohle gewonnen wird und die Ressource geschont werden soll. Bisher wird granulierte Aktivkohle nach ihrer Beladung mit Spurenstoffen ausgebaut, zu einer Reaktivierungsanlage transportiert, reaktiviert und wieder zum Einsatzort zurück transportiert. Die Neuentwicklung sieht vor, die Kohle so zu modifizieren, dass sie neben den Eigenschaften der Spurenstoffelimination leitfähiger wird und dann vor Ort elektrisch reaktiviert werden kann. Das Verfahren heißt Electric Field Swing Adsorption, kurz EFSA. Sollte es gelingen, kann die aufwändige Reaktivierung deutlich schneller und ohne lange Transportwege durchgeführt werden. Auch soll eine Alternative zu Steinkohle gefunden werden (z. B. Kokusnussschale), um Ressourcen zu schonen.

In Pilotphasen auf der Kläranlage Buchenhofen des Wupperverbandes und durch die Entwicklung von Pilotanlagen werden die Ergebnisse von ZeroTrace erprobt und der Fachwelt zugänglich gemacht.

Das Projekt ist auch auf der öffentlichen Webseite der BMBF-Fördermaßnahme "MachWas" zu finden:
http://machwas-material.de/ZeroTrace.html

Arbeitsprogramm
  • Entwicklung einer Komposit-Aktivkohle aus Basismateial (Steinkohle oder Alternative) und elektrisch leitfähigem Material
  • Labortests mit der neu entwickelten Kohle zur Adsorptionsfähigkeit
  • Untersucht eines neues Regenerationsverfahren auf Basis der EFSA im Labormaßstab
  • Pilotphasen auf mit kommunalem und  industriellem Abwasser
  • Bewertung des neuen Aktivkohleverfahren unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen und ökologischen Innovationstreiber und -hemmnisse
     
Ergebnisse

Die Ergebnisse finden Sie hier nach Abschluss des Projektes.

Nutzen für den Wupperverband

Die Ergebnisse können unmittelbar auf der Kläranlage Buchenhofen zur Optimierung und Ressourcenschonung beitragen.

 

 

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