November brachte reichlich Regen

An der Bever-Talsperre regnete es doppelt so viel wie im Durchschnitt.

Nach dem vergleichsweise trockenen Oktober zeigte sich der November im Wuppergebiet von der nassen Seite. Wie die Auswertung des Wupperverbandes zeigt, lagen die Regenmengen zum Teil sehr deutlich über dem Durchschnitt. Trocken blieb es an den bergischen Messstellen nur an sieben bzw. acht Novembertagen.Den meisten Regen im vergangenen Monat gab es an der Messstelle Bever-Talsperre in Hückeswagen. Mit 257 Litern pro Quadratmeter war dort mehr als das Doppelte der durchschnittlichen November-Regenmenge von 125 Litern gefallen. Besonders nass waren die Monatsmitte und das Monatsende. Am 16. November regnete es beispielsweise fast 36 Liter an nur einem Tag, am 30. November sogar fast 50 Liter.In Solingen-Unterburg lag die Regenmenge in November an der Messstelle in der Kläranlage Burg bei 157 Litern pro Quadratmeter. Das sind 37 Liter mehr als im Durchschnitt.Auch an dieser Messstelle waren der 16. November mit 23 Litern Regen und der 30. November mit 30 Litern Regen besonders nasse Novembertage.An der Messstelle Lindscheid / Große Dhünn-Talsperre regnete es im gesamten November rund 150 Liter pro Quadratmeter. Das sind etwa 52 Liter mehr als im Durchschnitt. Auch hier waren der 16. November mit 25 Litern und der 30. November mit 31 Litern Regen pro Quadratmeter die nassesten Tage des Monats.Nasse November sind im Wuppergebiet nicht ungewöhnlich. Der bisher nasseste November seit Beginn der Aufzeichnungen an der Bever-Talsperre im Jahr 1900 war der November 1931 mit einer Regenmenge von 277 Litern pro Quadratmeter. Etwa genau so nass wie in 2015 waren an der Bever-Talsperre auch der November 1940 (269 Liter Regen) und der November 1941 (256 Liter Regen). Danach waren an dieser Messstelle noch in weiteren acht Jahren sehr nasse November mit Regenmengen von über 200 Litern pro Quadratmeter registriert worden.
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