Wupperverband verleiht drei Preise für Abschlussarbeiten

Hochschulabsolventinnen wurden beim Symposium Flussgebietsmanagement für ihre wasserwirtschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet

Emma Dybro Thomassen
Emma Dybro Thomassen

Pressemitteilung vom 06.06.2018

Beim heutigen 21. Symposium Flussgebietsmanagement / Gebietsforum Wupper hat der Wupperverband drei Preise für Abschlussarbeiten an Hochschulabsolventinnen verliehen.

Der erste Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist, ging an Emma Dybro Thomassen aus Kopenhagen, Dänemark. Ihre Masterarbeit an der Technischen Universität Dänemark mit dem Titel „Analysis of the Possibilities of Using Radar Data Statistics for Artificial Rainfall Simulation“ (Analyse von Möglichkeiten zum Gebrauch von Radardatenstatistiken für die Simulation von Regenfällen) wurde an der Hochschule mit der Bestnote ausgezeichnet und hat auch den Wupperverband überzeugt. Besonders ist auch die Zusammenarbeit von internationalen Fachleuten bei dieser Arbeit. Sie ist ein wichtiger Beitrag um die im Verbandsgebiet auftretenden Starkregen zukünftig besser beschreiben und einschätzen zu können.
Emma Dybro Thomassen konnten den Preis nicht persönlich entgegen nehmen. Per Videoclip stellte sie dem Plenum ihre Arbeit vor.

v.li.n.re.: Berit Henrike Schmitz, Cecilia Schellhaas, Georg Wulf
v.li.n.re.: Berit Henrike Schmitz, Cecilia Schellhaas, Georg Wulf

Den zweiten Preis in Höhe von 800 Euro erhielt Cecilia Schellhaas aus Lautertal für ihre Masterarbeit „Wasserqualitätsmodellierung in Talsperren“ an der Technischen Universität Darmstadt.
Ihre Grundlagenarbeit für die gerade anstehende Aufgabe der Koppelung von Mengen- und Gütemodellen in Talsperren ist besonders wichtig, um die Auswirkung veränderter Wasserabgaben aus den Talsperren auf die Wasserqualität in der Talsperre bewerten zu können.

Mit dem dritten Preis und 500 Euro wurde Berit Henrike Schmitz aus Dormagen für ihre Bachelorarbeit an der Universität Bonn ausgezeichnet.
Sie beschäftigte sich mit dem Thema „Flächenhafte Deformationsanalyse der Brucher-Talsperre basierend auf terrestrischen Laserscans“. Für den noch relativ neuen Einsatz von 3D-Laserscannern für die Deformationsanalyse von Talsperren hat die Absolventin verschiedene Scanning-Verfahren entwickelt, die der Wupperverband nun in der Praxis nutzen kann.

„Alle drei Arbeiten sind fachlich auf sehr hohem Niveau und liefern uns wichtige Grundlagen und Hilfestellungen für aktuelle Themenstellungen im Wupperverband“, sagte Georg Wulf, Vorstand des Wupperverbandes, bei der Prämierung.

Abschlussarbeiten für 2019 einreichen

Auch im kommenden Jahr wird der Verband erneut Abschlussarbeiten prämieren. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Arbeiten einen Bezug zum Aufgabenspektrum des Wupperverbandes haben und bereits benotet sind.
Informationen zur Prämierung von Studienabschlussarbeiten sind unter www.wupperverband.de in der Rubrik Über uns / Personal/ Studierende und Absolventen zu finden.

expand_less
VOILA_REP_ID=C1257817:0030CCD3