Interview mit der Ausbilderin Sonja Schmidt

Ausbilderin für Kauffrau/-mann für Büromanagement

Sonja Schmidt
Sonja Schmidt

Interview von August 2016

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Seit Oktober 1988 bin ich beim Wupperverband und in den Bereichen strategisches Controlling und Gebäudemanagement tätig. Ausbildungsbeauftrage für die kaufmännischen Auszubildenden beim Wupperverband bin ich schon seit einigen Jahren. Nachdem ich gefragt worden bin, ob ich die Nachfolgerin für Frau Parsiegla als Ausbilderin werden möchte, habe ich im Februar 2016 die Ausbildereignungsprüfung gemacht und bin seit Juli 2016 für die Auszubildenden im Ausbildungsberuf „Kaufmann/-frau für  Büromanagement“ verantwortlich.

Wie sah Ihr bisheriger Berufsweg aus?

Nach Abschluss der höheren Handelsschule habe ich meine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau in der Grundstücks-und Wohnungswirtschaft bei einer Wohnungsbaugesellschaft gemacht. Nach zwei Jahren Berufserfahrung löste sich die Wohnungsbaugesellschaft auf und ich hatte das Glück, direkt  beim Wupperverband anfangen zu können.

In welcher Funktion sehen Sie sich? Als Lehrerin? Als Ansprechpartnerin?

Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich schon eher manchmal eine „mütterliche“ Art habe, was nicht heißen soll, dass ich nicht auch belehrend sein kann. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit gegenseitigem Respekt ist mir wichtig. Die Auszubildenden wissen, dass sie mich jederzeit ansprechen können.

Sind Sie bis jetzt immer zufrieden gewesen mit Ihren Auszubildenden oder gab es mal „Zwischenfälle“?

Zu diesem Punkt kann ich zurzeit als „neue“  Ausbilderin nichts sagen, weil ich erst seit kurzem die Verantwortung für die Auszubildenden übernommen habe.

Worauf legen Sie bei Auszubildenden besonders Wert?

Ich lege besonders Wert auf: Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Eigenständigkeit, Respekt gegenüber Vorgesetzten und Kollegen/-innen, Offenheit, Pünktlichkeit und Ordentlichkeit. Die Auszubildenden sollten sich zudem mit dem Beruf identifizieren können. Motivation und Lernbereitschaft finde ich auch sehr wichtig, zumal unsere Auszubildenden verschiedene Bereiche beim Wupperverband kennenlernen.

Gibt es regelmäßige Gespräche mit den Auszubildenden, bei denen Sie gemeinsam über die bisherigen Erfahrungen sprechen?

Ja. Alleine schon durch die Monatsberichte ergeben sich regelmäßige Gespräche. Aber ich möchte auch über die Hausaufgaben, die neuen Lernfeldern in der Schule, geschriebene oder anstehende Klassenarbeiten unterrichtet werden. Auch über den Stand der Ausbildung in den verschiedenen Bereichen möchte ich informiert werden. Die Auszubildenden wissen, dass meine Bürotür immer offen steht und sie zu mir kommen können, wenn sie Fragen oder Probleme haben.

Wie ist es für Sie, jedes Jahr neue Auszubildende kennenzulernen?

Auch wenn ich „neu“ bin, finde ich es spannend und herausfordernd, jedes Jahr neue Auszubildende kennenlernen zu dürfen.

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