Ergebnisse der Überwachung der Abwassereinleitung in die öffentliche Abwasseranlage

Bericht über die Ergebnisse der Überwachung der Abwassereinleitung
in die öffentliche Abwasseranlage im Betriebsjahr 2017
 

Der Wupperverband unterrichtet als Betreiber der Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen gemäß Nebenbestimmung zum Genehmigungsbescheid einmal jährlich über die Ergebnisse der Überwachung der Abwassereinleitung in die öffentliche Abwasseranlage ( Klärwerk Buchenhofen ).

In der Klärschlammverbrennungsanlage Buchenhofen des Wupperverbandes werden kommunale Klärschlämme umweltschonend thermisch behandelt. Dem Verbrennungsprozess ist eine vierstufige Rauchgasreinigungsanlage nachgeschaltet. Hierbei durchströmt das Rauchgas einen Elektrofilter, eine zweistufige Rauchgaswäsche und abschließend eine Flugstromanlage. Die im Elektrofilter und in der Flugstromanlage gewonnenen Rückstände werden der Abfallentsorgung zugeführt. In der zweistufigen Rauchgaswäsche fällt Waschwasser an, das sich mit Schadstoffen angereichert hat und in einer eigens hierfür errichteten Teilstrombehandlungsanlage aufbereitet wird, bevor die Ableitung in das Klärwerk Buchenhofen erfolgt.

Die Abwassereinleitung wurde durch die Untere Wasserbehörde der Stadt Wuppertal genehmigt. In dem Genehmigungsbescheid vom 21.06.2005 wurden die Einleitbedingungen sowie der Überwachungsaufwand festgelegt. In der nachstehenden Tabelle werden die Einleitungsgrenzwerte den ermittelten Schadstoffkonzentrationen gegenübergestellt.

Betreiber der Anlage: Wupperverband, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Ort: Wuppertal-Vohwinkel, Buchenhofen 45
Berichtszeitraum: 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Betriebsstunden: 8.351 Stunden
Abwassermenge: 10.583 m³

Die dargestellten Ablaufkonzentrationen stammen aus monatlichen Analysen, die jeweils aus einer 24-Stunden-Mischprobe gewonnen wurden. Die Bestimmung der Dioxine und Furane müssen laut Genehmigungsbescheid mindestens halbjährig ermittelt werden. Im Betriebsjahr 2017 wurde kein Grenzwert für Schwermetalle bzw. für Dioxine und Furane überschritten.

Laut Nebenbestimmung im Genehmigungsbescheid dürfen die abfiltrierbaren Stoffe in der 24-Stunden-Mischprobe einen Wert von 30 mg/l in 95 Prozent der Messungen und einen Wert von 45 mg/l bei allen Messungen nicht überschreiten. Die Überwachung der Ablaufwerte hat ergeben, dass sechs Werte oberhalb von 30 mg / l jedoch unterhalb von 45 mg / l lagen. Der Jahresmittelwert beträgt 4,80 mg / l. Die höchste Konzentration betrug 44 mg/l.

Im Ablauf der Teilstrombehandlungsanlage fanden kontinuierliche Messungen des pH-Wertes, der Temperatur und des Durchflusses statt. Es wurden keine Fehlfunktionen festgestellt.

Zusätzlich wird seit Sommer 2012 die Abwasserableitung im Rahmen der Indirekteinleiterüberwachung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) überwacht. Auch hier wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

Anhand der vorliegenden Daten wird deutlich, dass die geforderten Einleitungsbedingungen sicher eingehalten wurden. Relevante technische Störungen traten nicht auf.

Auskünfte über die Überwachungsergebnisse und den technischen Aufbau der Anlage gibt der Betriebsleiter unter folgender Anschrift: Wupperverband, Buchenhofen 45, 42329 Wuppertal, Tel.: 0202 / 2746-0.

 

Art Titel Größe
PDF Ablaufwerte der Teilstrombehandlungsanlage 2017 8,1 KB file_download
expand_less
VOILA_REP_ID=C1257817:0030CCD3