Tag des Wassers am 22. März

Versorgungssicherheit auch in Zeiten von Corona gewährleistet

Pressemitteilung 19.03.2020

Das Motto des diesjährigen internationalen Weltwassertages wurde vor den aktuellen Ereignissen rund um Corona festgelegt, es lautet „Wasser und Klimawandel“. Dennoch lässt sich sehr leicht ein Bogen zur momentanen Thematik schlagen: Der Klimawandel kann Auswirkungen auf das Wasserdargebot (Trockenheit) haben. Hier geht es also um Fragen der Versorgungssicherheit und der Daseinsvorsorge. In diesem Punkt gibt es eine Gemeinsamkeit mit dem Thema Corona: Die Menschen stellen sich unter anderem die Frage, ob die Infrastrukturen auch in diesen Zeiten funktionieren. Hierzu zählt neben der Trinkwasserversorgung z. B. auch die Abwasserreinigung.

Der Wupperverband betreibt Talsperren und Kläranlagen. Er hat alles in die Wege geleitet, um den Betrieb dauerhaft sicherzustellen und die Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Dazu gehören z. B. Risikoeinschätzungen aber auch prophylaktische Maßnahmen wie Reduzierung von Kontakten auf ein Mindestmaß, Gesundheitsförderung etc. Der Verband verfügt über eine hinreichend große Anzahl an Mitarbeiter/-innen in den Betrieben. Diese sind auf verschiedene Standorte verteilt und kennen sich mit der Anlagensteuerung aus, so dass sie sich untereinander vertreten können. Dies gilt gleichermaßen für Talsperren wie für Kläranlagen.

Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten überwachten Lebensmitteln. Laut Aussage des Umweltbundesamtes ist Leitungswasser sehr gut gegen alle Viren, einschließlich des neuartigen Corona-Virus, geschützt und kann bedenkenlos getrunken werden. Der Wupperverband liefert das Rohwasser aus den Talsperren an die Trinkwasserversorger. Ein mehrstufiges Aufbereitungsverfahren, ein sogenanntes Multibarrieren-System, sorgt dafür, dass Krankheitserreger und Schadstoffe aus dem Wasser entfernt werden. Eine Übertragung des Corona-Virus über die öffentliche Trinkwasserversorgung ist nach derzeitigem Kenntnisstand höchst unwahrscheinlich. https://www.umweltbundesamt.de/themen/coronavirus-uebertragung-ueber-das-trinkwasser

Begünstigend für die Versorgungslage ist darüber hinaus der momentane Füllstand der Talsperren: Aufgrund der regenreichen Monate sind die Wasserreservoire gut gefüllt.

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