Abgesaugtes Teichwasser wird schrittweise in der Kläranlage behandelt

Unbekannte Substanz war am 18. April in den Hückeswagener Stadtparkteich gelangt

Pressemitteilung vom 23.04.2020

Am vergangenen Samstag hatte eine unbekannte Substanz im Hückeswagener Stadtparkteich für einen Einsatz gesorgt. Die Bereitschaft des Wupperverbandes hatte die Feuerwehr, die Untere Wasserbehörde und weitere Ordnungsbehörden bei dem Einsatz unterstützt. Die Rufbereitschaft des Verbandes hat in dem betroffenen Bereich das verunreinigte Teichwasser mit dem eigenen Saugwagen aufgenommen. Das Teichwasser wurde zunächst im Saugwagen gelagert.

Das Abwasserlabor des Wupperverbandes hat in dieser Woche zwei Proben untersucht. Zielsetzung war zu klären, ob das im Saugwagen gelagerte Teichwasser in der Kläranlage Hückeswagen zusammen mit dem kommunalen Abwasser behandelt werden kann, ohne dass es zu Beeinträchtigungen der Verbandskläranlage kommt.

Das Labor hat zusätzlich zu den kläranlagenrelevanten chemischen Parametern (Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor und verschiedene Metalle) auch biologische Hemmtests durchgeführt. Toxische Einleitungen haben eine hemmende Wirkung auf die in einer Kläranlage benötigten Kleinstlebewesen. Dies kann zu kurzfristigen Ausfällen bis hin zum kompletten Austausch der Biomasse führen.

Das Untersuchungsergebnis liegt nun vor: Keiner der untersuchten Werte war auffällig.
Der Wupperverband kann daher das verunreinigte Teichwasser schrittweise in den Kläranlagenzulauf einleiten und mit dem Abwasser reinigen.

Um welche Substanz es sich handelte und wie sie in den Teich gelangt ist, kann durch die Analyse des Verbandes leider nicht geklärt werden.

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