Lebendiger Stadtfluss mit Steinen und Inseln

Wupper-Projekt zwischen Wall und Ohligsmühle steht kurz vor dem Abschluss

Wupper im Bereich Islandufer
Wupper im Bereich Islandufer

Pressemitteilung vom 26.10.2020

Seit dem 23. September sind die Bagger im Wupperabschnitt zwischen der Brücke Wall und der Schwebebahnstation Ohligsmühle im Einsatz. In dieser Woche wird die Wupperrenaturierung von Stadt Wuppertal und Wupperverband abgeschlossen.

In dem rund 350 Meter langen Wupperabschnitt mitten in Wuppertal-Elberfeld hat sich einiges getan. Mit großen Störsteinen, Inseln und Steinschüttungen am Ufer hat der Wupperverband das Flussbett abwechslungsreicher gestaltet. So entsteht ein Wechsel aus schnell fließenden und ruhigen Bereichen. Dies sind gute Lebensbedingungen für Fische und Kleinstlebewesen.
Nun können die Menschen ein weiteres Stück lebendige Wupper mitten in der Stadt beobachten und genießen.

Ein zusätzlicher Hingucker im Fluss ist der Störstein "Biber" des Künstlers Frank Breidenbruch, der von der Stadtsparkasse Wuppertal gestiftet wurde.

Mit diesem Wupperabschnitt ist wieder ein Baustein bei der naturnahen Umgestaltung der Wupper geschafft. Bis 2025 wollen die Stadt und der Wupperverband die 15 Kilometer des Stadtflusses Wupper naturnah entwickeln.

Das Land NRW hat die naturnahe Gestaltung der Wupper in Wuppertal-Elberfeld mit einem Zuschuss von 80 Prozent gefördert. Das Projekt ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand für Flüsse und Bäche in ganz Europa erreichen will.

Schlossbleiche im Bereich Mäuerchen / Blankstraße in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober gesperrt

Um die Bagger wieder aus der Wupper zu heben, muss noch einmal der große Kran anrücken und im Kreuzungsbereich Mäuerchen, Bankstraße und Schloßbleiche eingerichtet werden.
Daher ist dieser Bereich vom 29.10. um 23.30 Uhr bis 30.10. um 4.00 Uhr Uhr für Kraftfahrzeuge gesperrt. Die Durchfahrt für Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge wird gewährleistet.

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