WBEready

Wastewater Based Epidemiology

Projektdaten
AntragstellerFiW
PartnerGOETHE UNIVERSITÄT Frankfurt am Amin, Universitätsmedizin Essen, FIW, ISA der RWTH Aachen, analytikjena, QIAGEN, EGLV, WVER, NIERSVERBAND
Beginn des Projektes09/2023
Abschluss des Projektes12/2024
FördermittelgeberBMG
Fördersummeca. 1 - 2 Mio. Euro
Ziel des Projektes

Das Vorhaben WBE (Wastewater Based Epidemiology) strebt eine Erweiterung der Überwachung von Krankheitserregern über die SARS-CoV-2-Viruslast im Abwasser an. Es werden bis zu 175 Kläranlagen teilnehmen, im Verbandsgebiet EGLV 6 Kläranlagen.

Arbeitsprogramm

Der Wupperverband beteiligt sich zurzeit an dem Forschungsprojekt des BMG. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes liefern wir seit November 2022 (Vorgängerprojekt COVIDready) 2x wöchentlich 24-Stunden-Mischproben aus dem Zulauf der Kläranlage Buchenhofen (Wuppertal) an das Institut für Siedlungswasserwirtschaft (ISA) der RWTH Aachen. Dieses übernimmt die Analytik. 
Das Forschungsprojekt „WBEready“ hat es sich zum Ziel gesetzt Wegweiser für den Aufbau von Monitoring-Kapazitäten im öffentlichen Gesundheitsdienst zu sein. Bereits während der COVID-19-Pandemie war die Messung der Virenfracht im Abwasser ein frühzeitiger Indikator für das Infektionsgeschehen. Da Genmaterial von Viren oder Bakterien über den Stuhl ausgeschieden wird, bietet das Abwasser-Monitoring die Möglichkeit das Gesundheitsbild der Bevölkerung zu erfassen. Dieses Screening soll jetzt auf zirkulierende und neu auftretende Viren sowie antimikrobielle Resistenzen erweitert werden. Daraus ergeben sich viele neue technische, analytische, epidemiologische und institutionelle Forschungsfragen. Dabei zielt „WBEready“ vor allem darauf ab einen Katalog mit gesundheitsrelevanten Parametern für das Abwasser-Monitoring zu entwickeln und die erforderlichen Werkzeuge für dieses Monitoring bereitzustellen und zu validieren.

Weiterführende Informationen 

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