Herbst startet mit einem trockenen, eher sommerlichen September
Teils nur die Hälfte des durchschnittlichen Niederschlags
Pressemitteilung vom 12.10.2026
In der Reihe der trockenen Monate sollte der etwas nassere August wohl zunächst die Ausnahme bleiben, denn der Monat September war wie die Vormonate zu trocken. An manchen Messstellen fiel nur die Hälfte des üblichen Niederschlags. Das zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbands.
An der Messtation Bever-Talsperre in Hückeswagen regnete es im September 47 Liter pro Quadratmeter, hier fiel etwas weniger als die Hälfte des dortigen Mittels von 100 Litern. An der Messtelle Lindscheid waren es circa Zweidrittel des durchschnittlichen Niederschlags: Dort fielen 66 Liter, im Schnitt liegt der Wert dort bei 92 Litern. An der Station auf der Kläranlage Buchenhofen wurden 59 Liter gemessen, im Mittel liegt der Wert dort bei 87 Litern. An der Kläranlage Burg fielen 63 Liter Niederschlag, der Durchschnitt beträgt 103 Liter.
Der Regen fiel vorrangig in den ersten beiden Dekaden des Monats. Ab dem 21. September war es nahezu regenfrei.
Der nasseste Tag des Monats war der 13. September. An diesem Datum fielen an der Messtation Lindscheid 30 Liter, in Burg 28 Liter, in Buchenhofen 18 Liter und an der Bever-Talsperre 17 Liter.
Die niederschlagreichste Messstelle war die Station am Blütenweg in Leichlingen. Dort wurden 70 Liter gemessen. Am wenigsten Niederschlag wurde in Leverkusen an der Messtation Kläranlage erfasst, dort gab es im September lediglich 45 Liter Niederschlag, im Mittel sind es dort 64 Liter.
Sommerlich warmer September laut DWD
Der September war eher sommerlich als herbstlich. Laut DWD zählt er in Deutschland zu den zehn wärmsten Septembern seit 1881. In NRW schien die Sonne 24 Prozent länger als im Mittel, 168 Stunden statt der monatsüblichen 135 Stunden, so der DWD.
