Verbesserung des technischen Hochwasserschutzes
Handlungsfeld 1 des Zukunftsprogramms Hochwasserschutz
Die Informationen sind Beispiele. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei konkreten Fragen kontaktieren Sie uns bitte.
1.A Erweiterung der Talsperrenkapazitäten (Ausbau & Neubau)
als mögliche künftige Fragestellung
1.B Sanierung und Modernisierung vorhandener Hochwasserrückhaltebecken (HRB) nach DIN 19700
Beispiele für HRB, die saniert/modernisiert werden:
- HRB Höllenbach II (Wermelskirchen) => ist abgeschlossen
- HRB Langezmich (Odenthal) => beschädigte Hochwasserentlastung ist in 2024 saniert worden
- HRB Freibad (Schwelm) => Umsetzung ab Mai 2026
- HRB Kuchhausen (Wuppertal)
- HRB Leyerbach (Wuppertal)
- HRB Oelkinghausen (Schwelm) => abgeschlossen
- HRB Brunnen (Schwelm) => Studie zum Neubau
- HRB Kottsiepen (Wuppertal) => Studie Sanierung
- HRB Mühlenteiche (Remscheid) => Machbarkeitsstudie liegt vor, Sanierung/Umbau
Zudem werden alle HRBs nach Priorität mit Sensortechnik (z. B. Füllstand, Kameras ausgestattet).
1.C Bau neuer HRB
Beispielsweise wurde am Mirker Bach in Wuppertal das Becken Bornberg neu gebaut, weitere Infos zum Projekt finden Sie hier:Becken Bornberg: Meilenstein im Hochwasserschutz am Mirker Bach | Wupperverband
Auch im Diepental wird ihm Rahmen der Renaturierung des Murbachs ein HRB entstehen:
https://www.wupperverband.de/projekte/bauprojekte/2021/02/diepentalsperre-gebiet-wird-naturnah-entwickelt
Für das HRB Hasensprung ist die Machbarkeitsstudie abgeschlossen, zurzeit finden Abstimmungen (z. B. zur Förderung etc.) statt (Auftrag der Stadt Leichlingen).
Ein HRB ist an der Lüntenbeck nicht möglich, es werden Alternativen geprüft. (Auftrage WSW, Wuppertal).
Infos zum HRB Ophoven (Leverkusen) finden Sie hier:
Hochwasserrückhaltebecken (HRB) Ophovener Weiher Leverkusen | Wupperverband
Zum Bau und zur Priorisierung weiterer HRB sind wir im Gespräch mit den Kommunen.
1.D Hochwassersicherheit abwassertechnischer Anlagen
An diversen Kläranlagen und an weiteren abwassertechnischen Anlagen verbessern wir den Hochwasserschutz, um diese Anlagen auch bei Extremereignissen möglichst funktionsfähig zu halten. Zum Beispiel an den Kläranlagen Buchenhofen und Odenthal oder am Abwasserpumpwerk Glüder. Zudem überprüfen und ergänzen wir gegebenenfalls die Notstromkonzepte.
1.E Sanierung / Neubau Anlagen an Gewässern (wie z. B. Ufermauern / Deiche / Verrohrungen)
In Wuppertal sind einige Ufermauern saniert, weitere Sanierungen sind in Arbeit. Auch am Eschbach (Solingen) werden Ufermauern saniert. Für Leichlingen schließen wir in 2026 die Machbarkeitsstudie zum Hochwasserschutz im Auftrag der Stadt Leichlingen ab.
In Beyenburg läuft die Machbarkeitsstudie Hochwasserschutzanlage Beyenburg (Auftrag der Stadt Wuppertal):
https://www.wupperverband.de/projekte/bauprojekte/2022/12/hochwasserschutz-beyenburg
Eine weitere Machbarkeitsstudie im Auftrag der Stadt Wuppertal zum Hochwasserschutz von Wuppertal-Kohlfurth ist in Planung.
In Leverkusen ist die Gemeinschaftskläranlage von Wupperverband und Currenta durch den Deich Leverkusen-Westring an der Dhünn geschützt. Der Deich liegt im Rückstaubereich des Rheins und ist für den Schutz vor Hochwasser aus dem Rhein ausgelegt. Seit 2024 nimmt der Wupperverband aufgrund einer Festlegung durch die Bezirksregierung Köln die Unterhaltungspflicht wahr. Für diesen Deich aus dem Jahr 1970 wurde Sanierungsbedarf festgestellt. Nach Klärung der Finanzierung wird das Projekt gestartet.

Weitere Punkte
- Modellberechnung für die Wupper-Deiche in Leverkusen (Deichhöhenermittlung) ist abgeschlossen.
- hydrologische Studie für den Schwarzbach (multifunktionale /Schwammstadt)
- Analyse der Überflutungen in Leichlingen
- Auswirkung des Weltersbaches auf Überschwemmungen in Leichlingen (Stadt Leichlingen)
- Modell des Rheinischen Randkanals (Stadt Bergisch-Gladbach, auch für Köln)
- Sohlräumung Eschbach (80 cm Tiefe, 600.000 €) ist erfolgt.
