Wupperverband sorgt für zuverlässige Wasserwirtschaft
Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni

Pressemitteilung vom 16. Juni 2026
Am 23. Juni ist Tag der Daseinsvorsorge. Dieser bundesweite Aktionstag macht auf die zentrale Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge für unsere Gesellschaft aufmerksam. Bereits zum zehnten Mal wird der Tag am 23. Juni begangen, dieses Jahr unter dem Motto "Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle".
Auch der Wupperverband leistet hierzu einen essenziellen Beitrag: Indem der Verband im gesamten Flussgebiet der Wupper die wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie die Abwasserreinigung, Klärschlammentsorgung, Gewässerentwicklung und die Bereitstellung von Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung sowie Brauchwasser im Rahmen des Talsperrenmanagements erfüllt, trägt dieser maßgeblich zur Daseinsvorsorge bei.
Versorgungssicherheit für rund 900.000 Menschen
Der Wupperverband betreibt 14 Talsperren, drei davon sind Trinkwassertalsperren, die Große Dhünn-Talsperre, die Herbringhauser Talsperre und die Kerspe-Talsperre. Aus diesen stellt der Verband den Wasserwerken Rohwasser für die Trinkwasseraufbereitung zur Verfügung. Die Trinkwassertalsperren bilden damit eine wichtige Säule für die Versorgung der rund 900.000 Menschen im Verbandsgebiet. Darüber hinaus übernehmen die Brauchwassertalsperren eine zentrale Rolle im Wassermanagement. Sie regulieren die Wasserführung der Wupper, insbesondere bei Hochwasser und in Trockenphasen. Diese Aufgaben gewinnen im Zuge des Klimawandels zunehmend an Bedeutung.
Klimawandel stellt neue Anforderungen
Ereignisse wie zunehmende Starkregen und häufigere und länger anhaltende Dürren machen es notwendig zu reagieren. Der Wupperverband stellt in Trockenzeiten eine Mindestwassermenge im Unterlauf der Dhünn sicher. Diese Maßnahme wird als sogenannte Niedrigwasseraufhöhung bezeichnet. Zurzeit reagiert der Verband vorsorglich auf die trockenen Winter- und Frühjahrsmonate: Die Wasserabgabe aus der Großen Dhünn-Talsperre an die Dhünn wurde seit März maßvoll reduziert, um den Wasservorrat in der Talsperre zu schonen.
Auch wenn die Trinkwasserversorgung weiterhin gesichert ist, werden Bürgerinnen und Bürger um einen bewussten Umgang mit Trinkwasser gebeten. Dazu gehört konkret:
• Vermeidung von unnötigem Wasserverbrauch im Haushalt
• Nutzung von Wassersparfunktionen an Armaturen und Geräten
• Bewusstes Gießen im Garten, sparsam und bedarfsgerecht
Gemeinsam für den Hochwasserschutz
Auch Hochwassermanagement gehört zum Aufgabenspektrum des Verbandes. Hierzu hat er u. a. das Zukunftsprogramm Hochwasserschutz aufgestellt. Ziel ist es, im Einzugsgebiet der Wupper Leib und Leben vor Hochwasser zu schützen und Sachschäden durch Hochwasser möglichst zu vermeiden beziehungsweise zu reduzieren. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich für den Ernstfall schützen. Informationen dazu, welche Vorsorgemaßnahmen man treffen sollte und wie man sich und sein Grundstück bestmöglich vor Hochwasser oder Starkregen schützen kann, stellt der Wupperverband auf seiner Website bereit:
https://www.wupperverband.de/unsere-aufgaben/hochwassermanagement/ihre-moeglichkeiten
