Wupper wird weiter naturnah gestaltet
Zwei Maßnahmen in Böswipper und Egerpohl startet der Wupperverband im Juli

Pressemitteilung vom 02.07.2026
Der Wupperverband setzt die Aufweitung und naturnahe Umgestaltung der Wupper in Wipperfürth ab Juli mit zwei weiteren Unterhaltungsmaßnahmen fort. In den beiden Abschnitten Böswipper und Egerpohl wird im Zuge der Maßnahme das Gewässer aufgeweitet und die Struktur verbessert. Zusätzlich werden Bäume angepflanzt, die der Wupper Schatten spenden sollen. Seit Anfang Juli führt eine externe Firma die Vorarbeiten, wie die Bodenentsorgung durch. Ab dem 21. Juli starten schließlich die Arbeiten des Wupperverbands. Dazu gehören die Einrichtung einer Sediment- und Ölsperre und verschiedene Strukturmaßnahmen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte bzw. Ende August fertiggestellt.
Teile eines größeren Maßnahmenpakets
Die beiden Projekte sind vorgezogene Unterhaltungsarbeiten, die zu einem größeren Maßnahmenpaket für die obere Wupper / Wipper zwischen Marienheide und Wipperfürth gehören. In diesem rund 10 Kilometer langen Flussabschnitt plant der Wupperverband umfangreiche Renaturierungen. Ziel ist es, zusätzlichen Retentionsraum im Sinne des „grünen Hochwasserschutzes“ schaffen.
Bereits umgesetzte Projekte
In den letzten zwei Jahren hatte der Gewässerbetrieb des Wupperverbands bereits andere Projekte umgesetzt. 2024 wurde eine Maßnahme an der Wipper in Wipperfürth-Ohl umgesetzt. Im vergangenen Jahr wurde zudem das Wehr Kerspe ökologisch durchgängig gestaltet. Seitdem fließt die Wipper im Taltiefpunkt um das Wehr herum, sodass das Ökosystem an dieser Stelle für Fische und Kleinstlebewesen durchgängig ist. Das Wehr konnte dabei als Bodendenkmal erhalten werden.
Der Wupperverband hat die Wupper und ihre Nebenbäche in den letzten Jahrzehnten wieder sauberer und naturnaher gestaltet. Durch zahlreiche Projekte konnten die Flussläufe wieder zu Lebensadern für Tiere und Pflanzen werden und gleichzeitig den Menschen ein natürlicheres Umfeld bieten.
