EKLIPS3plus1

Effizient und klimaresilient Planen mit 3 städtischen digitalen Zwillingen in 1 Region

Projektdaten
PartnerStadt Remscheid, Stadt Solingen, Stadt Wuppertal, HafenCity Universität Hamburg (HCU), Technische Universität Dortmund, KISTERS AG, Freie Universität Berlin, Universität Potsdam, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Beginn des Projektes11/2025
Abschluss des Projektes07/2029
Fördersumme6 Mio. Euro

Ziel des Projektes

Mit EKLIPS3plus1 stellen sich die drei bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal gemeinsam mit dem Wupperverband als regionalem Wasserwirtschaftsverband der Herausforderung, dringend notwendige Klimafolgeanpassungen über die kommunale Bauleit- und Landschaftsplanung zu beschleunigen. Durch die Integration von planerischen Fachanwendungen für raumprägende Planungen und Vorhaben sowie für zu überprüfende Vorabszenarien mit aktuellen Klima-, Geo- und Fernerkundungsdaten wird eine solide Grundlage für daten- und wissensbasierte Entscheidungen geschaffen. Dabei werden räumlich-funktionale Beziehungen in Urbanen Digitalen Zwillingen (UDZs) ausgewertet. So entsteht eine sich selbstreferentiell entwickelnde, automatisierte, interkommunale Planungsbasis.
Die “Fachzwillinge” werden den Stadtgesellschaften interaktiv sowie partizipativ vorgestellt. Die Verbindung von Planungsvorhaben in verschiedenen zeitlichen Kontexten mit der Möglichkeit, Szenarien in den Urbanen Digitalen Zwillingen zu visualisieren, zu analysieren und zu simulieren, ermöglicht die notwendige Effizienz und Nachhaltigkeit der Planungsentwürfe.
Im Rahmen der Forschung soll geprüft und prototypisch implementiert werden, inwieweit sich die zu entwickelnden Planungswerkzeuge durch ein KI-basiertes intelligentes Analyse- und Informationssystem (KI-Chatbot „Planungsdaten“) erweitern und optimieren lassen, um die Effizienz der Planungsschritte zu unterstützen und insbesondere die Planungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Der zu entwickelnde Planungszwilling wird in drei Städten mit unterschiedlichen Urbanen Digitalen Zwillingen und unterschiedlichen Entwicklungsständen getestet und umgesetzt. Die interkommunale Zusammenarbeit führt zu nachnutzbaren Werkzeugen, die später in andere Kommunen übertragen werden können.

Arbeitsprogramm

Das Projekt EKLIPS3plus1 zielt darauf ab, die Klimaanpassungsplanung in den bergischen Großstädten Remscheid, Solingen und Wuppertal zu beschleunigen. Dies geschieht durch die Nutzung Urbaner Digitaler Zwillinge und die Integration von Klima-, Geo- und Fernerkundungsdaten in die kommunale Bauleit- und Landschaftsplanung. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
1. Datenintegration und -aufbereitung: Aufbau eines zentralen Planungsdatenraums, der umfassende Geodaten, Klimaprojektionen und Echtzeitmessungen vereint. Der Wupperverband liefert wasserwirtschaftliche Daten, während die Städte ihre spezifischen Planungsdaten beisteuern.
2. Entwicklung und Testen der Urbanen digitalen Zwillinge (UDZ): Jede Stadt entwickelt ihren UDZ weiter, um klimarelevante Planungs- und Simulationsdaten bereitzustellen. Die unterschiedlichen Entwicklungsstände der Zwillinge werden genutzt, um Peer-Learning-Prozesse zu fördern.
3. Reallabore: In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft werden in Reallaboren innovative Planungs- und Visualisierungswerkzeuge getestet und verfeinert. Dies umfasst partizipative Prozesse und die Entwicklung von Visualisierungsmetaphern, um die Akzeptanz der Maßnahmen zu erhöhen.
4. KI-basierte Analyse: Ein intelligentes Analyse- und Informationssystem (KI-Chatbot „Planungsdaten“) wird integriert, um die Planungsschritte zu optimieren und die Geschwindigkeit zu erhöhen. Dieses System soll die Effizienz der Datenverarbeitung und -nutzung verbessern.
5. Simulation und Bewertung: Durchführung von Simulationen zur Abschätzung der Auswirkungen von Planungsmaßnahmen auf Klimaereignisse wie Starkregen und Hitzeinseln. Die Simulationen erfolgen mit detaillierten Stadtklimamodellen (z.B. PALM4U) und berücksichtigen zukünftige Klimaprojektionen.
6. Interkommunale Zusammenarbeit: Der Austausch zwischen den beteiligten Städten und der wissenschaftlichen Partner ermöglicht die Harmonisierung der Datengrundlagen und die Entwicklung nachnutzbarer Werkzeuge, die auch auf andere Kommunen übertragbar sind.

Ergebnisse

Die Ergebnisse finden Sie hier nach Abschluss des Projekts.

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